Handball

Höhenflug der B-Mädchen wird unfreiwillig gebremst

Die B-Mädchen des HSV Solingen-Gräfrath trauern der Chance nach, bei der Deutschen Meisterschaft für Furore zu sorgen. Foto-Collage: HSV
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Die B-Mädchen des HSV Solingen-Gräfrath trauern der Chance nach, bei der Deutschen Meisterschaft für Furore zu sorgen.

Der HSV Solingen-Gräfrath wollte bei der Deutschen Meisterschaft für Furore sorgen

Von Lutz Clauberg

2018 wurde der HSV Solingen-Gräfrath Westdeutscher C-Jugend-Meister – ungeschlagen. Zwei Jahre später hatten die Mädchen noch höhere Zeile anvisiert. Nach dem souveränen Titelgewinn in der B-Mädchen-Regionalliga stand eigentlich die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft an.

Die Mannschaft um Cheftrainerin Inga Lehnhoff peilte das Final Four und die direkte Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga an. Dass das Team deutschlandweit mithalten kann, wurde nicht zuletzt beim „Flames Cup“ der HSG Bensheim-Auerbach unter Beweis gestellt. Der HSV setzte sich gegen starke Konkurrenz durch.

Alle waren bereit für die „Deutsche“ – dann kam Corona und die Ungewissheit, wie es weitergehen wird. Der DHB setzte die Deutsche Meisterschaft aus. „Ziemlich bitter für uns, denn der Mannschaft wäre einiges zuzutrauen gewesen“, sagt Andreas Spitzer vom HSV-Trainerteam.

Zwei Neuzugänge, aber wohl auch vier Abgänge

Sollte es wieder losgehen, wird die Mannschaft die Bundesliga-Qualifikation spielen und und in der Frauen-Oberliga starten. Alexander Braun und Inga Lehnhoff bilden das Trainer-Duo. Verstärkt wird die Mannschaft mit Spielerinnen des älteren Jahrgangs 2002. Während Lea Leppich eine Pause einlegt, geht Louisa Gerke zum TSV Bayer Leverkusen (A-Jugend und 3. Liga). Lara und Lena Gryczewski hören auf. Neu dabei sind die Geschwister Ann Sagebiel (Jahrgang 2003), zuletzt TSV Bayer Leverkusen, und Maj Sagebiel (2005). Die Linkshänderin spielte bis dato beim VfL Gummersbach.

Zahlreiche weitere HSV-Mädchenmannschaften überzeugten ebenfalls. Die A-Jugend wurde Regionalliga-Sechster. Die C-Mädchen von Julia Spitzer erreichten Platz fünf in der Regionalliga, der jüngere C-Jahrgang um Trainerin Nicole Klee Platz sechs in der Oberliga. Im Bergischen Handballkreis wurden sowohl die E- als auch die D-Jugend je ohne Verlustpunkt Kreismeister. Die weibliche E2 erreichte als jüngerer Jahrgang die Bestengruppe und die jüngeren D2-Mädchen einen guten Mittelfeldplatz. „Es steckt viel Potenzial im Verein“, freut sich Andreas Spitzer.

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