Fußball

Hendrik Schnittert weiß genau, wo das Tor steht

Fußball-Tippduell.
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Fußball-Tippduell.

ST-Fußball-Tipp: Das Bauchgefühl von Seriensieger Eric Schürg wird auf die nächste Probe gestellt.

Im Derby gegen Ditib-Vatanspor sprang bekanntlich zumindest noch ein Remis heraus, im ST-Tippspiel sicherte sich Eric Schürg, Angreifer des Bezirksligisten TSV Solingen, den nächsten beeindruckenden Sieg. Mit 14:9 setzte er sich gegen Herausforderer Antonios Kamplionis von Ligakonkurrent Wald 03 durch, dessen Ausbeute – unter anderem eben durch jenes 1:1 zwischen TSV und DV – sich aber auch sehen lassen konnte und an manch einem Spieltag zum Sieg gereicht hätte.

Schürg behielt saisonübergreifend bereits zum vierten Mal die Oberhand. Liegt’s am Fachwissen? Oder einer ausgeklügelten Taktik? „Ich tippe eigentlich immer einfach aus dem Bauch heraus“, gibt der 23-Jährige lächelnd zu.

Diese Herangehensweise eint ihn mit seinem neuen Tippspiel-Kontrahenten. Auch Hendrik Schnittert verlässt sich beim Tippen der am Wochenende anstehenden Partien auf seinen Instinkt – und macht es damit genau wie beim Torabschluss. Der Angreifer von Dersimspor Solingen hat in den ersten drei Partien schon viermal geknipst und damit maßgeblichen Anteil daran, dass das Team von der Carl-Ruß-Straße die Tabelle der Kreisliga A ohne Punktverlust anführt. „Es hätten aber gerade im letzten Spiel noch mehr Tore sein müssen“, hadert der ebenfalls 23-Jährige, der die Torjägerliste der Liga gemeinsam mit den Haanern Ali Assakour und Thomas Jarosch anführt.

Vom Keeper zum Feldspieler, um wieder mehr gefordert zu sein

Schon immer wusste Schnittert ganz genau, wo das Tor steht. Allerdings aus anderer Perspektive. „Bei Wald 03 war ich in der Jugend Torwart“, erzählt der Solinger. Und das äußerst erfolgreich. „Wir haben alles abgeräumt“, erinnert er sich. Auch deswegen ging er irgendwann ins Feld. „Ich hatte teilweise hinten nichts zu tun.“

Noch im Nachwuchsbereich wechselte der Rechtsfuß nach Gräfrath, um zur Saison 2018/19 zur Carl-Ruß-Straße zurückzukehren. Diesmal aber zu Anadolu, wie der Verein bis zu dieser Saison hieß. „Da spiele ich mit vielen Kumpels zusammen“, begründet er. „Henne“, wie er genannt wird, fühlt sich bei Dersimspor pudelwohl: „Mich zieht hier nichts weg.“

Das war auch schon so, als es sportlich nicht so überragend wie aktuell lief. Zweimal in Folge landete man nach der Rückkehr aus der Kreisliga B auf Rang 13. Jetzt grüßen Schnittert und Co. für viele überraschend von ganz oben. Für ihn auch? „Nein“, sagt der Angreifer, „wir finden immer besser zusammen und haben eine Menge Qualität dazubekommen.“ Exemplarisch seien Spieler wie Kapitän Henry Osei Owusu, Vasilis Kallonis, Angelo Murri oder Mohammad Eid Bakeh genannt. Auch Trainer Jean-Pierre Agrese habe großen Anteil am Höhenflug dieser Saison.

Der Spitzenreiter möchte möglichst lange spitze bleiben. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, stellt Hendrik Schnittert unmissverständlich klar. Und er ist sich sicher: „Wir können noch mehr.“

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