Jugendhandball

Heimvorteil für drei Solinger Teams

Joe Ballmann möchte mit dem BHC auch 2022/23 wieder in der Bundesliga spielen.
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Joe Ballmann möchte mit dem BHC auch 2022/23 wieder in der Bundesliga spielen.

Solingen. Zwei Solinger Mädchen- und ein Jungenteam möchten in die A-Jugend-Bundesliga. Am Wochenende muss auf Nordrhein-Ebene die erste Hürde genommen werden. Spielorte sind Klingenhalle und Kannenhof (Mädchen) sowie Wittkulle.

Von Lutz Clauberg

Männliche A-Jugend: Das Sechser-Klassement wird vom Favoriten Bergischer HC, TuSEM Essen und VfL Gummersbach angeführt. Dazu kommen Bonner JSG, TuS Königsdorf und TV Palmersheim. Gespielt wird im Modus „Jeder gegen Jeden“ jeweils 30 Minuten. Vier Mannschaften erreichen die nächste Runde am 21./22. Mai in zwei Gruppen mit vier Westfalen-Vertretern. Die Ergebnisse werden nicht mitgenommen. „Wir möchten die optimale Ausgangsposition“, schielt Sieberger auf Platz eins. Der Jugendbundesliga-Dino BHC hatte sich nach einer durch Verletzungen geprägten Spielzeit 2021/22 nicht direkt qualifizieren können. Die B-Jugend verpasste die „Wild Card“ für den Club durch das Scheitern im DM-Achtelfinale. „Schade, aber eigentlich ist das cool, dass wir drum spielen. Die Jungs müssen sich zeigen, das ist gut für die Entwicklung“, meint Sieberger.

Weibliche A-Jugend: Favorisiert ist der TuS Königsdorf. Der BHC mit der neuen Trainerin Assina Müller, Alexander Brauns HSV Solingen-Gräfrath und die Turnerschaft St. Tönis balgen sich um die beiden weiteren Plätze. Nur der Tabellenletzte scheidet aus. Die Partien gehen über die volle Distanz. Anschließend wartet wie bei den Jungs die Konkurrenz aus Westfalen. Der BHC spielt am Samstag gegen Königsdorf und am Sonntag gegen St. Tönis in der Klingenhalle (je 14 Uhr), der HSV parallel gegen St. Tönis und Königsdorf im Kannenhof. Dort steigt am Samstag um 18.30 Uhr auch das direkten Duell der Solinger Teams, die beide auf reichlich B-Jugendliche setzen.

„Ich rechne gegen St. Tönis und den HSV mit Spielen auf des Messers Schneide“, sagt Assina Müller. Wer am besten mit dem Druck umgehe, setze sich durch. Hannah Wirth, die nach Leverkusen gewechselt ist, steht nicht mehr zur Verfügung. Müller: „Das fangen wir mannschaftlich auf.“ Der HSV hat mit Clara Pannes eine jahrgangsältere Spielerin. Alexander Braun stehen dafür aber zum Beispiel Talente des Jahrgangs 2007 zur Verfügung, der am vorigen Sonntag die Westdeutsche Meisterschaft holte.

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