Handball

Heimspiele mit wenig Einschränkungen

Der BHC möchte die erneute Bundesliga-Qualifikation eintüten – mit folgendem Kader (oben von links): Trainer Jens Sieberger, Tom Puschmann (Jahrgang 2004), Tom Behling (2004), Philipp Schäfer (2003), Cornelius Mucha (2004), Kai Peters (2003), Jörn Walpurges (BHC-Staffelleiter A-Jugend/U23); Mitte: Nils Artmann (Co-Trainer), Leon Baier (2003), Joe Ballmann (2004), Paul Gießelmann (2004), Lasse Clauberg (2004), Francesco Mussumeci (2004), Malte Wolfram (2005), Max Franco (2003), Nino Di Carlo (TW-Trainer); unten: Noah Sauerland (2003), Oliver Jungheim (2004), Silas Elsässer (2003), Roman Babic (2005) und Lennart Meißner (2004).
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Der BHC möchte die erneute Bundesliga-Qualifikation eintüten – mit folgendem Kader (oben von links): Trainer Jens Sieberger, Tom Puschmann (Jahrgang 2004), Tom Behling (2004), Philipp Schäfer (2003), Cornelius Mucha (2004), Kai Peters (2003), Jörn Walpurges (BHC-Staffelleiter A-Jugend/U23); Mitte: Nils Artmann (Co-Trainer), Leon Baier (2003), Joe Ballmann (2004), Paul Gießelmann (2004), Lasse Clauberg (2004), Francesco Mussumeci (2004), Malte Wolfram (2005), Max Franco (2003), Nino Di Carlo (TW-Trainer); unten: Noah Sauerland (2003), Oliver Jungheim (2004), Silas Elsässer (2003), Roman Babic (2005) und Lennart Meißner (2004).

Bundesliga: HSV-Frauen spielen am Samstag, der BHC-Nachwuchs am Sonntag.

Von Lutz Clauberg

Ihr Saisondebüt hätten die Zweitliga-Handballerinnen liebend gerne bereits am vergangenen Samstag gegeben. Wegen eines Corona-Falls bei den Gastgeberinnen sagte Spielleiter Uwe Stemberg die Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem HSV Solingen-Gräfrath allerdings kurzfristig ab. Die Premiere der Solingerinnen geht somit erst am Samstag über die Bühne. Zu Gast am Samstag in der Klingenhalle – Anwurf ist um 18.15 Uhr – sind die SG H2Kuties aus Herrenberg.

„Ein schwerer Gegner“, sagt Kerstin Reckenthäler. Der allerdings bei den Kurpfalz Bären aus Ketsch ordentlich in die Mangel genommen wurde. 33:25 gewann der Bundesliga-Absteiger. Kuties-Spielmacherin Annika Blanke schied schon in der siebten Minute mit einer Schulterverletzung aus. „Das ist ein echter Verlust und so einzuordnen, wenn bei uns Mandy Reinarz ausfallen würde“, sagt Reckenthäler. Andererseits hätten die Kuties genügend starke Spielerinnen, um dem HSV das Leben schwer zu machen. Zum Beispiel Lea Neubrander und Marie Beddies. Oder die erst 17 Jahre alte Rebecca Rott, die wie zwei weitere Talente vom Bundesligisten Metzingen kam. Reckenthäler schätzt, wie bereits erwähnt, die Kuties als schweren Brocken ein. Angesichts der Auftakt-Ergebnisse mit diversen Überraschungen glaubt sie an „eine unberechenbare 2. Liga. Es ist alles möglich: Wir können mit vier Pluspunkten starten, aber auch leer ausgehen.“ Schließlich führt der Weg in Runde drei zum HC Leipzig, der den FSV Mainz 05 mit 27:19 aus der Halle schoss.

Wer das HSV-Spiel in der Klingenhalle besuchen möchte, kann das im Rahmen der 3G-Regel machen. Eintrittskarten werden an der Abendkasse verkauft. Es gibt freie Platzwahl. In der Halle gilt bis zum Sitzplatz Maskenpflicht, die durch durch das Personal kontrolliert wird. Am Sitzplatz kann die Maske entfernt werden.

Dormagen ist der Top-Favorit

In der Vorrunden-Gruppe 5 bekommt es die A-Jugend des Bergischen HC zum Bundesliga-Auftakt am Sonntag (15 Uhr, Wittkulle) mit dem haushohen Favoriten TSV Bayer Dormagen zu tun. „Bayer spielt in einer anderen Liga“, sagt Trainer Jens Sieberger. „Aber eine Minimal-Chance gibt es immer. Ich habe eine Kämpfer-Truppe, die sich in einen Rausch spielen kann.“ Und womöglich sei es sogar ein Vorteil, gleich zum Start auf den herausragend besetzten, aber womöglich noch nicht eingespielten Gegner zu treffen.

Einmalig geht es für die Jahrgänge 2003 bundesweit mit 48 Teams in acht Sechser-Staffeln um Punkte. U18/19-Bundestrainer Erik Wudtke bezeichnet die einfache Runde als Warm-up und Wiedereinstieg für den Spielbetrieb. Darauf folgt die Hauptrunde A mit zwei Achtergruppen plus die Hauptrunde B mit vier Achtergruppen, aus den die je vier besten Teams und alle Teilnehmer der Hauptrunde A in die K.o.-Runde einziehen. „Das ist mindestens unser Ziel“, sagt Sieberger. Denn die Gewinner sichern sich die Teilnahme an der Saison 2022/23, die Verlierer spielen einen DHB-Pokal aus – dessen Final-Four-Teilnehmer sind ebenfalls dabei. „Am liebsten wäre es mir natürlich, das direkt als Zweiter zu schaffen.“ Er erwartet ein offenes Rennen gegen den HC Düsseldorf (19. September), Tusem Essen (25. September), VfL Gummersbach (2. Oktober) und Eintracht Hagen (10. Oktober). „In der Vorbereitung haben sich alle sehr gut reingehauen“, lobt Sieberger die gute Einstellung. Andererseits beklagt er Langzeit-Ausfälle: Tom Puschmann, Tom Behling und Leon Baier fehlen bis auf weiteres. Leistungsträger Cornelius Mucha, vorne wie hinten top, ist angeschlagen. „Interessante B-Jugendliche“ möchte der Coach bei Bedarf einsetzen.

Eintrittskarten müssen online bei solingen-live bestellt werden.

solingen-live.de

2. Bundesliga

Termin: Ein Nachholtermin für die ausgefallene Bremen-Partie steht noch nicht fest. Möglich wäre das eigentlich spielfreie Wochenende 9./10. Oktober. Das würde Trainerin (und Lehrerin) Kerstin Reckenthäler indes nicht wirklich in den Kram passen: „Ich bin in der Woche auf Kursfahrt.“

Personal: Hinter dem Einsatz von Carina Senel steht ein Fragezeichen. Jette Clauberg rückt in den Kader, außerdem spielt sie am Sonntag mit Königsdorf in der 3. Liga gegen Fortuna Düsseldorf.

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