Handball

Auf den Hallensprecher kommt es in Corona-Zeiten besonders an

Ralf Böttcher verfolgt das HSV-Geschehen stets akribisch – und lässt Platz für gute Musik und coole Sprüche. Foto: Moritz Alex
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Ralf Böttcher verfolgt das HSV-Geschehen stets akribisch – und lässt Platz für gute Musik und coole Sprüche.

Beim HSV Solingen-Gräfrath ist auch abseits des Handballfeldes viel los.

Von Jürgen König

Es ist nicht einfach, in Zeiten von Corona und Profisport ohne Kulissen Stimmung zu entfachen. Den Hallensprechern kommt da besondere Bedeutung zu. So verlangt sich Jens Scheffler, die Institution am Mikrofon bei den Bundesliga-Handballern des Bergischen HC, bei jedem Heimspiel höchsten Einsatz ab. Bei den Zweitliga-Frauen des HSV Solingen-Gräfrath übt Ralf Böttcher diesen Job aus – und der übertraf sich beim jüngsten 29:24-Erfolg in der Klingenhalle selbst.

Ohnehin auf gute Musik und beste Informationen setzend, hatte der Gegner des HSV Böttcher diesmal zusätzlich animiert. Der HC Rödertal nennt sich selbst nämlich Rödertalbienen – und die wurden dann beim Einlaufen mit dem lautstarken Karel-Gott-Schlager Biene Maja empfangen. Den Höhepunkt seiner verbalen Ergüsse feierte Ralf Böttcher, als Franziska Penz kurz nach der Pause zum 4:0-Lauf und 19:10-Zwischenstand vollendete. Die Gäste nahmen eine Auszeit. „Zurück in den Stock, der Imker hat was zu melden“, begleitete der HSV-Sprecher die Ansage des Bienen-Trainers, was bei diesem sicherlich nicht zur besseren Laune geführt haben dürfte. Das Team aus Sachsen blieb zudem am Weyersberg bis zum Ende chancenlos.

Davon konnten sich Fans beider Lager bei der Sportdeutschland.tv-Premiere eines HSV-Heimspiels überzeugen. Stefan Bögel war derjenige, der die Partie kommentierte. „Es hat ganz gut geklappt, aber die technischen Voraussetzungen in der Klingenhalle, um ein Streaming-Angebot gut durchzuführen, sind schon enttäuschend“, kritisierte der Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH – und hofft auf Nachrüstung, um in Zukunft eine bessere Qualität bieten zu können. Aus den USA gab es dennoch Zuspruch – Unternehmer Harald Wüsthof, maßgeblicher Partner des HSV, verfolgte das Spiel dort beim Frühstück.

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