Wasserball

Grundschul-Talente schaffen es ins deutsche Nationalteam

Max Spittank (v. l.), Boris Hennig und Erik Hennig genossen das Länderspiel aus unterschiedlicher Warte.
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Max Spittank (v. l.), Boris Hennig und Erik Hennig genossen das Länderspiel aus unterschiedlicher Warte.

Boris Hennig steht für die gute Basisarbeit im Wasserball.

Von Jürgen König

Ein Solinger hatte großen Anteil daran, dass die deutsche U19-Nationalmannschaft das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande gewann: Max Spittank bot beim 11:9-Erfolg eine starke Leistung im Tor.

Der 17-Jährige stand im Wuppertaler Vereinsbad Bendahl im Fokus, war doch die SGW Solingen/Wuppertal Ausrichter des internationalen Vergleichs. In der sich lange Zeit auf Augenhöhe bewegenden Partie brachte Spittank seine 2,05 Meter Körpergröße und eine entsprechende Reichweite effektiv ins Spiel.

Auch zur Freude von Boris Hennig, der als Trainer die Basis für die steile Karriere des Hünen gelegt hatte. Schon im dritten Schuljahr ging es mit dem Gewinn der Grundschul-Stadtmeisterschaft – stets eine tolle Veranstaltung im Klingenbad – los. „Sein Talent wurde sofort erkannt und dementsprechend gefördert“, sagt der Coach von einst. Als Elfjähriger war Spittank schon Stammtorwart im Landeskader, wurde später Deutscher Meister mit Krefeld, ehe es für ihn über Duisburg nach Hannover ging. Im dortigen Sportinternat steht zum einen die Vorbereitung aufs Abitur an, zum anderen wird sein Werdegang als Wasserballer forciert. Dazu zählt auch – nach der Europameisterschaft 2017 als bislang größter internationaler Erfahrung und Corona-Ausfällen – die EM 2022. Diesem Ereignis galt jetzt das Testspiel.

Neben Max Spittank gelang Henrik Hermes aus der einstigen Wasserball-Arbeitsgemeinschaft der Sprung ins Nationalteam des Nachwuchses. Und das nächste Top-Talent steht schon bereit: Erik Hennig hat durch gute Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und wird an einem Trainingslager der U14-Nationalmannschaft teilnehmen.

Er gilt als Perspektivspieler, obwohl er mit dem Jahrgang 2009 zu den jüngeren Akteuren gehört. „Als Trainer habe ich alle drei geformt. Da macht es einen besonders stolz, den in der Jugend betreuten Spieler live bei einem Einsatz in der Nationalmannschaft zu sehen“, sagt Boris Hennig und bleibt in Sachen Talentsuche und Förderung weiter aktiv. Nachdem die Wasserball-AG zuletzt coronabedingt ausfallen musste, ist nach den Sommerferien das Comeback der wichtigen Basisarbeit geplant. Worauf sich nicht nur der Trainer des SC Solingen gewaltig freut.

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