Fußball-Niederrheinpokal

Gräfrath und TSV wollen in Runde zwei

Noch läuft es nicht für Leonidas Goudinas und den TSV. Im Niederrheinpokal möchte man die Trendwende schaffen.
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Noch läuft es nicht für Leonidas Goudinas und den TSV. Im Niederrheinpokal möchte man die Trendwende schaffen.

Für die beiden Kreispokal-Finalisten der vergangenen Saison, TSV Solingen und BV Gräfrath, steht an diesem Mittwoch die erste Runde des Niederrheinpokals an.

Von Moritz Jonas

Auf beide Solinger Bezirksligisten warten durchaus lösbare Aufgaben, trotzdem könnten die Ausgangslagen unterschiedlicher nicht sein.

TSV Krefeld-Bockum – BV Gräfrath (Mittwoch, 19.30 Uhr, Prozessionsweg 15). Mit sechs Punkten aus zwei Spielen hat der BVG einen perfekten Start in die Spielzeit erwischt. Diesen Schwung möchte Gräfraths Trainer Sascha Schulz mit in die erste Pokalrunde nehmen: „Wir haben gerade in der letzten Saison gesehen, dass wir vieles schaffen können, wenn wir zusammenhalten.“ Ein Weiterkommen ist daher sicher kein Ding der Unmöglichkeit.

Trotzdem werden die Gräfrather nicht den Fehler machen, die in der Kreisliga A spielenden Krefelder zu unterschätzen: „Sie sind wie wir gut gestartet und haben einige erfahrene Spieler im Kader. Wir sollten gewarnt sein, aber die Jungs sind heiß auf den Wettbewerb“, versichert Schulz. Außerdem hoffe der BV im Fall des Weiterkommens auf einen großen Namen. Nicht mit nach Krefeld fahren werden Christopher Birkendahl, Henry Owusu und Thorben Weber.

TSV Solingen – DJK/VfL Giesenkirchen (Mittwoch, 19.45 Uhr, Höher Heide). Für den TSV ist der Pokal die willkommene Abwechslung nach dem verpatzten Ligastart mit null Punkten aus zwei Begegnungen. „Sicher ist es schön, einen anderen Wettbewerb zu haben. Eine erneute Niederlage wäre trotzdem nicht förderlich“, stellt TSV-Trainer Nils Esslinger klar. Mit Landesliga-Absteiger Giesenkirchen wartet eine Mannschaft, die ähnlich schlecht in die Saison gestartet ist. Für Esslinger gehe es vor allem darum, die eigene Leistung zu steigern: „Uns fehlt es aktuell an der Bereitschaft, über 90 Minuten gut zu verteidigen.“ Seine Spieler müssten wieder mehr Fußball arbeiten, fordert der Aufderhöher Coach.

Mit viel Fleiß und defensiver Stabilität möchten die Solinger also wieder zu alter Stärke finden und die nächste Runde eintüten. „Der Niederrheinpokal ist ein toller Wettbewerb, den wir gerne spielen. Und deshalb ist es unser Ziel, eine Runde weiterzukommen“, sagt Nils Esslinger. Für diese Mission kann fast wieder aus dem Vollen geschöpft werden. Einzig und allein Tobias Haitz wird dem TSV weiterhin nicht zur Verfügung stehen.

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