Fußball

Der BV Gräfrath sieht sich auf einem guten Weg

Auf dem Feld ist Sandro Avanzato (Mitte) oft nur per Foul zu stoppen. Auf seinen ausgewiesenen Top-Stürmer und Co-Trainer muss der BV Gräfrath fortan allerdings verzichten. Foto: Moritz Alex
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Auf dem Feld ist Sandro Avanzato (Mitte) oft nur per Foul zu stoppen. Auf seinen ausgewiesenen Top-Stürmer und Co-Trainer muss der BV Gräfrath fortan allerdings verzichten.

Fußball-Kreisliga A: Stürmer und Co-Trainer Sandro Avanzato pausiert vorerst.

Von Timo Lemmer

Der BV Gräfrath mischt erwartungsgemäß in der Spitzengruppe der Kreisliga A mit. Bei fünf Siegen und einem Remis gegen Lokalkontrahent 1. FC Solingen steht zur aktuellen Pause der vierte Rang zu Buche. Bei drei Zählern Rückstand auf Tabellenführer GSV Langenfeld hat der BVG unter den besten sechs Teams, die sich in einer Spanne von vier Punkten befinden, dabei die wenigsten Partien ausgetragen. Trainer Ali Soysal bilanziert: „Ich sehe uns auf einem guten Weg. Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich sehr zufrieden. Auch, als wir viele Ausfälle hatten, haben wir die Spiele gut bestritten.“

Derweil gibt es aber einen personellen Einschnitt. Sandro Avanzato, als Oberliga-erprobter Stürmer sowie Co-Trainer doppelt eingebunden, will bis zum Saisonende pausieren. Er hatte trotz negativem Corona-Test – wie rund ein Dutzend Akteure – unter einer Quarantäne leiden müssen, nachdem ein Mitspieler positiv getestet worden war: „Leicht fällt es mir nicht, weil ich nicht weiß, ob ich danach noch einmal anfangen werde. Letztendlich ist es eine berufliche und familiäre Entscheidung.“ Avanzato befindet sich bei der Feuerwehr in der Ausbildung, will und kann sich keine weiteren Fehlzeiten leisten.

Auch Mielenbrink und Walther sind vorerst weg

Und nicht nur der 29-Jährige, der in der vorherigen Saison an satten 31 Treffern beteiligt war, legt eine Fußball-Pause ein: Mit derselben Begründung kehrt auch Steffen Mielenbrink dem Sport vorerst den Rücken. Tom Walther ist zudem studienbedingt weg.

Sportlich könne man seinen Verlust auffangen, sagt Avanzato, der mit einem Grinsen hinterherschiebt: „Es kommen ja jetzt einige verletzte Spieler zurück, die es mindestens so gut können wie ich bisher.“ Die restlichen Akteure halten sich fit. Marcel Lauenroth, Senioren-Vorstand und Spieler der Ersten: „Wir machen individuelle Laufeinheiten, um vorbereitet zu sein. Hoffentlich bekommen wir dann noch ein, zwei Wochen auf dem Platz, bevor das nächste Pflichtspiel ansteht.“ Auch Soysal hadert, dass es schwer sei, die Fitness zu halten: „Aber das geht natürlich allen Teams so.“

Inzwischen ist jedenfalls klar, dass allen Mannschaften die erhofften zwei Wochen gewährt werden. Frühestens Ende Januar soll der Ball im Pflichtspielbetrieb wieder rollen, sofern es zuvor lange genug auf die Plätze gehen konnte. Lauenroth & Co. hätten eine Dezember-Rückkehr ohnehin nicht begrüßt: „Da spielen wir lieber im neuen Jahr mal unter der Woche bei geringeren Infektionszahlen.“

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