Fußball

Gräfrath bezwingt Dauersieger Britannia

Überragend beim Sportring: Dominik Brylka. Archivfoto: cb
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Überragend beim Sportring: Dominik Brylka. Archivfoto.

Kreisliga A: Im Tabellenkeller unterliegt die Post mit Trainer Daniel Redmer dem Sportring.

Nach zehn Siegen in Folge ist Schluss: Tabellenführer FC Britannia unterlag im Derby beim BV Gräfrath, der die Spitzengruppe somit zumindest wieder etwas zusammenrücken lässt. Am anderen Ende der Tabelle blieb unterdessen der unmittelbare Trainerwechsel-Effekt aus. Denn die Post um Daniel Redmer, der unter der Woche Marcel Siemes abgelöst hatte, verlor gegen den Sportring mit 0:2.

BV Gräfrath - Britannia 4:3 (2:2). „Wir standen gut, haben gut dagegengehalten und unsere Chancen genutzt.“ So beschrieb Gräfraths Trainer Ali Soysal das simple, aber effektive Erfolgsrezept seines Teams gegen den bis dahin zehn Spiele lang siegreichen FC Britannia. Gerade nach der Pause hatte Soysal seine Mannschaft auch spielerisch überlegen gesehen und darf sich nach Toren von Erdim Soysal, Orazio Palazzo und Fabian Schulten (2) nun selbst über seine Serie von acht Siegen freuen. Da blieb selbst die späte gelb-rote Karte für Sascha Liedtke zu verschmerzen (90.+4). „Wir hatten definitiv nicht unseren besten Tag und es war ein nicht unverdienter Sieg für Gräfrath.“ Britannias verletzter Mittelfeldmotor Kevin Kletzka ärgerte sich über die individuellen Aussetzer, die Gräfrath eiskalt ausgenutzt habe und das Pech im Abschluss. Kevin Tiedtke, Bastian Kreienbaum und Marcel Goronczewski trafen für den FCB.

Ali Soysal (l.) und sein Bruder Erdim durften eigentlich strahlen – sie gewannen das Spitzenspiel mit 4:3. (Archivfoto).

Post SV - Sportring 0:2 (0:0). Ein fußballerischer Leckerbissen war das Kellerduell erwartungsgemäß nicht, wie Post-Spielertrainer Daniel Redmer bestätigte. Hoch her ging es dennoch. Denn nach einer halben Stunde hatte die Post einmal und der Sportring bereits drei Mal verletzungsbedingt wechseln müssen. Qeriqi Shkelzen und Bünyamin Taginik mussten mit Verdacht auf Kreuzbandrisse ins Krankenhaus. Einer gar im Rettungswagen, was eine rund 25-minütige Unterbrechung zur Folge hatte. Redmer: „Danach war klar, wer das erste Tor schießt, gewinnt.“ Das tat dann nach 61 Minuten Max Oppermann für den Sportring, ehe er fünf Minuten vor Schluss auch noch das zweite Tor besorgte. Trotz „spannender Entscheidungen“ des Unparteiischen, der zwei Fouls an Redmer im Strafraum nicht geahndet habe, räumte dieser einen verdienten Gäste-Sieg ein: „Sie wollten es einfach mehr und hatten mit Dominik Brylka einen überragenden Akteur.“ Maximilian Becker sah bei den Hausherren zudem glatt Rot (76.).

Von einem „verdienten Sieg“ sprach auch Sportring-Coach Hüseyin Abaci, wenn auch äußerst teuer erkauft. „Die Qualität ist da in der jungen Mannschaft, wir müssen sie nur abrufen.“

Vatanspor - SV Canlarspor 2:0 (2:0). Die Punktverluste von Spitzenreiter Britannia dürften auch Verfolger Vatanspor geschmeckt haben. Der pirscht sich durch den Südstadt-Derbysieg gegen Canlarspor nämlich wieder auf sieben Zähler an die Weyersberger heran. Mehmet Bayraktar und Jabeur Abdelmoula trafen noch vor der Pause. Genclerbirligi - TSV Aufderhöhe 2 2:1 (1:1). Auf der ungeliebten Asche des viertbesten Heimteams der Liga verpasste der TSV 2 den Sprung von den Abstiegsplätzen. Nils Becker glich zwar mit dem Pausenpfiff die 1:0-Führung der Hausherren aus, doch mehr Zählbares brachten die Aufderhöher nicht zustande. Zehn Minuten vor Schluss besiegelte das 1:2 die Niederlage. nb

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