Wasserball

Geschwächte U14-SGW muss sich mit Rang vier begnügen

SGW-Torhüter Jonas Andert (r.) hatte im Duell gegen Berlin alle Hände voll zu tun. Die Gäste waren deutlich stärker.
+
SGW-Torhüter Jonas Andert (r.) hatte im Duell gegen Berlin alle Hände voll zu tun. Die Gäste waren deutlich stärker.

Die Ausrichtung der Endrunde des Deutschen Wasserball-Pokals im Klingenbad gelingt hervorragend.

Von Luis Potthoff

Die Endrunde des Deutschen Wasserball-Pokals der U14 stieg in diesem Jahr im Klingenbad. Die SGW Solingen/Wuppertal traf im Final Four auf den Post SV Nürnberg, die White Sharks Hannover und die SG Neukölln Berlin. Durch den Sieg in der Vorgruppe rund zwei Wochen zuvor hatte sich die Mannschaft aus dem Bergischen Land für das Turnier qualifiziert.

Als Favorit ging die SGW nicht ins Turnier. „Ich sehe den Post SV Nürnberg ganz vorne. Dieser Jahrgang hat voriges Jahr den Pokal gewonnen.“, hatte Wasserballwart Dominik Millard vor der Veranstaltung gemutmaßt. Auch der Vorsitzende des Schwimmclubs, Bernhard Pantke, sprach Nürnberg und Berlin die Favoritenrolle zu – womit er recht behalten sollte. Beide Mannschaften entschieden jeweils ihre ersten Spiele für sich, womit das letzte Duell gegeneinander über den Pokalsieg entscheiden sollte. Dort setzte sich die SG Neukölln Berlin mit 16:7 durch.

Für die SGW lief die Pokal-Endrunde nicht wie erhofft. Der Gastgeber blieb in seinen drei Spielen sieglos, zeigte nach einer 4:22-Pleite gegen die Berliner aber Moral und verlor gegen die Nürnberger erst nach Fünf-Meter-Werfen (12:13). Das abschließende Match gegen Hannover ging mit 3:16 erneut klar verloren. Die Mannschaft musste jedoch geschwächt antreten, da in Erik Hennig und Julian Pantke zwei Leistungsträger mit Verletzung beziehungsweise Krankheit ausfielen. Dennoch bleibt die Saison ein Erfolg für die Truppe, die sowohl NRW-Meister als auch NRW-Pokalsieger wurde und in Jonah Nakaten mit 28 Toren den erfolgreichsten Torschützen der Pokal-Endrunde hatte. Auch Cem Liman vom Schwimmclub hat viel Positives sehen: „Die Mannschaft und auch die einzelnen Spieler haben sich gut weiterentwickelt.“

Bernhard Pantke zeigte sich zufrieden mit dem Turnier, das trotz kurzer Vorbereitungszeit gut gelaufen und organisiert gewesen sei. Zudem bedankt er sich bei der Solinger Bädergesellschaft, die das Bad für das Turnier zur Verfügung stellte. Das Klingenbad sei perfekt geeignet für das Final Four des Wasserball-Pokals gewesen. Cem Liman zeigte sich genauso zufrieden. Er lobte vor allem das Engagement der Eltern. Auch der U14-Bundestrainer Nebojsa Novoselac ließ sich das Event nicht entgehen und reiste nach Solingen.

Für die U14 der SGW steht die Aufspaltung bevor, da die U14 der letzte Jahrgang ist, in dem Jungs und Mädchen zusammen spielen, bevor sie in der U16 aufgeteilt werden. Mit der früheren Nationalspielerin Anna Dimanshteyn hat sich die SGW vor kurzem für ihre Jugendmannschaften eine Trainerin gesichert, die die Mannschaft weiterhin betreuen wird.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

U20: Piwonski gewinnt Titel
U20: Piwonski gewinnt Titel
Krückemeier und Kamp verlassen den HSV
Krückemeier und Kamp verlassen den HSV
Krückemeier und Kamp verlassen den HSV
BFC-Judoka sind nicht zu stoppen
BFC-Judoka sind nicht zu stoppen
BFC-Judoka sind nicht zu stoppen
DV spielt für Opfer des Türkei-Erdbebens
DV spielt für Opfer des Türkei-Erdbebens
DV spielt für Opfer des Türkei-Erdbebens

Kommentare