Walder Stadion

Förderkreis Jahnkampfbahn investiert in Ehrenmal-Umfeld und die Gegentribüne

Zufrieden mit dem Stadion: Vanessa Jaczek (v. l., Stadt), Dirk Riechert, Gerd König (beide Förderkreis), Andreas Tangemann (Stadt-Sparkasse), Guido Rohn, Manfred Köchling (beide Förderkreis). Foto: Klaus Lorenz
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Zufrieden mit dem Stadion: Vanessa Jaczek (v. l., Stadt), Dirk Riechert, Gerd König (beide Förderkreis), Andreas Tangemann (Stadt-Sparkasse), Guido Rohn, Manfred Köchling (beide Förderkreis).

Neue Maßnahmen im Walder Stadion

Von Jürgen König

Eine Spende von Anfang des Jahres in Höhe von 2500 Euro durch die Stadt-Sparkasse Solingen als langjährigem Wegbegleiter nahm der Förderkreis Jahnkampfbahn jetzt zum Anlass, auf Fortschritte im weiten Rund an der Adolf-Clarenbach-Straße hinzuweisen. „Wir sind bei unserem Bestreben, eine kontinuierliche Verbesserung zu erreichen, wieder weitergekommen“, sprach der Vorsitzende Guido Rohn von einem konstruktiven Miteinander zu Stadtdienst Sport und Freizeit sowie der Unteren Denkmalbehörde. Und Rohn lobte die Sparkasse, beim Termin vertreten durch Vorstandsmitglied Andreas Tangemann: „Ohne die Unterstützung des Unternehmens wäre das Stadion nicht in diesem guten Zustand.“

Eine wichtige Rolle spielt das Thema Sicherheit, das sich in neuen Handläufen an der Tribüne, aber vornehmlich im Eingangsbereich widerspiegelt – dort wurde auch die Treppe neu montiert. Am Kiosk bestand die Notwendigkeit, die Richtung der Fluchttore zu ändern. Zudem wurden reflektierende Schilder an etlichen Stellen im Stadion montiert, um in Notfällen bei Veranstaltungen schnell den richtigen Standort zu finden.

Zu den neuen Projekten nach sanierten Sprecherkabine und Kiosk gehört die Aufwertung des Denkmals im hinteren Bereich der Jahnkampfbahn. „Wir wollen den Angstraum rund ums Ehrenmal wegnehmen“, sagen Rohn und Kollegen. Die Zaunanlage soll versetzt und erneuert werden, in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben wird eine Lichtanlage installiert, um den vorhandenen Fluchtweg in Höhe des Denkmals beleuchten zu können. Rund 20 000 Euro kosten die Arbeiten, der Förderkreis steuert aus Eigenmitteln 6800 Euro bei. Ein Förderantrag liegt bereits beim Land, die Neugestaltung könnte im Herbst beginnen.

Auf Förderzusagen hofft man in Wald auch bezüglich der vorhandenen Gegentribüne, wo 600 Plätze überdacht werden sollen. Eigenanteil: 50 000 Euro. Hier wird ein Lärmschutzgutachten durch eine renommierte Fachfirma Aufschluss über Folgen geben – zur Wahrung des guten nachbarschaftlichen Miteinanders. „Nach Möglichkeit soll sogar eine Lärmreduzierung das Ergebnis sein“, hofft Rohn, dessen Verein zuletzt insgesamt 27 000 Euro investiert hat. Der Wunsch: „Wenn Corona vorbei ist, soll Leben ins Stadion zurückkehren.“

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