Fechten

Fechtzentrum erweitert Trainerstab

Julius Dehn ist das neue Gesicht des Fechtzentrums – auch in den Grundschulen wird der Essener aktiv werden. Foto: Klaus Dreikausen
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Julius Dehn ist das neue Gesicht des Fechtzentrums – auch in den Grundschulen wird der Essener aktiv werden.

Julius Dehn (19) kümmert sich um den jüngsten Degen-Nachwuchs des Solinger Vereins.

Von Jürgen König

Das Trainer-Team des Fechtzentrums hat unlängst eine wichtige Aufwertung erfahren. Mit Julius Dehn stieß eine in Solingen noch weitgehend unbekannte Kraft hinzu, die das Kinderprogramm für Drittklässler begleiten und im Umgang mit dem Mini-Degen eine positive Entwicklung garantieren soll. „Es geht darum, den Spaß am Fechten zu fördern und den Grundstein für eine Karriere zu legen“, sagt der 19-Jährige, dessen Aktivitäten sich an die 9- bis 11-Jährigen richten.

Für Dehn werden aber auch Präsentationen in Grundschulen von Solingen, Haan und der Umgebung auf der Agenda stehen. Ziel ist es, Fecht-Kids zum Sport zu bringen und nach einer Zeit des Ausprobierens fest im Verein zu platzieren. Bereits relativ schnell nach seinem Amtsantritt brachte sich der Neuzugang zudem bei den Schülern ein, sammelte an der Seite von Coach Falk Spautz Erfahrungen. „Der Verein bietet auch aufgrund seiner Halle und der Kooperation mit der Friedrich-Albert-Lange-Schule gute Möglichkeiten“, ist Julius Dehn der Einstieg in einem ungewohnten Umfeld leicht gefallen – super seien seine ersten Eindrücke.

Nach dem Abitur hat er sich fest vorgenommen, erst mal ein komplettes Jahr voll für den Fechtsport da zu sein. So ist Dehn selbst ein exzellenter Sportler.

Nummer elf der deutschen U20-Rangliste

Für die Essener Fechtsport-Gemeinschaft startend, liegt der Fechtzentrum-Coach auf Platz elf der deutschen U20-Rangliste. Parallel dazu wird er seine Freude an der Sportart nutzen, um das Fechten an Kinder heranzutragen. Ganz im Sinne von Dirk Schiffler. „Wir haben einen enormen Arbeitsumfang zu leisten. Es fehlte einer, der die jungen Menschen in die Halle bringt“, freut sich der Stützpunkt-Leiter, dieses Vakuum gefüllt zu haben. So können Brüche bei der Besetzung von Altersklassen vermieden werden.

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