Fußball

FCB: Neuer Coach soll Aufschwung bringen

Das bisher gewohnte Bild bei der Britannia: Wie hier Faouzi Benabdellah (r.) gegen Jaouad Jaha ist das Bezirksliga-Schlusslicht immer einen Schritt zu spät. Foto:
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Das bisher gewohnte Bild bei der Britannia: Wie hier Faouzi Benabdellah (r.) gegen Jaouad Jaha ist das Bezirksliga-Schlusslicht immer einen Schritt zu spät.

Fußball: Während der VfB auswärts punkten will, bestreiten drei Solinger Bezirksligisten Heimspiele

Von Moritz Jonas

Der kommende Spieltag steht für Solingens hochklassigste Fußballmannschaften unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen. DV will den Platz an der Sonne verteidigen, während 03 den Anschluss nach oben halten möchte. Für die Sorgenkinder vom VfB und der Britannia geht es hingegen nur darum, endlich eine Trendwende zu schaffen.

Landesliga: ASV Süchteln – VfB Solingen (Sonntag, 15 Uhr, Hindenburgstraße in Viersen). Es ist ein Kellerduell, wenn der 12. auf den 13. der Landesliga trifft. Für VfB-Trainer Rossi Tilaro ist diese Tabellenkonstellation allerdings wenig aussagekräftig: „Süchteln gehört qualitativ definitiv weiter nach oben, aber auch wir sind besser als unser aktueller Platz“. Der offensiv uninspirierte Auftritt beim vorigen Heimspiel gegen Vohwinkel war zwar kein Beleg dafür, aber das zählt nun nicht mehr. „Wir müssen anfangen, zu punkten und torhungriger zu werden“, mahnt Tilaro. Mit Kapitän Francesco La Rosa kehrt ein ganz wichtiger Mann zurück ins Team.

Bezirksliga: FC Britannia – SC Unterbach (Sonntag, 15.30 Uhr, Weyersberg). Bei der Britannia, dem Kellerkind vom Weyersberg, hat die sportliche Talfahrt bereits erste personelle Veränderungen nach sich gezogen. Nach der erneut deutlichen 0:7-Niederlage beim HSV Langenfeld hatte Trainer Stephan Wüster seinen Rücktritt erklärt – und auch für den Vorsitzenden des Vereins, Davorin Zupanic, sei dieses Kapitel damit offiziell abgeschlossen.

Den Neustart möchte der FCB mit dem bisherigen Co-Trainer Bastian Kreienbaum wagen. „Basti wird die Mannschaft auf jeden Fall bis zum Winter übernehmen“, sagt Zupanic. Der Vorsitzende nimmt nun aber auch seine Spieler in die Pflicht. Man müsse es jetzt schaffen, zu einer Einheit zusammenzuwachsen. Um das zu erreichen, sollen vor dem Spiel gegen Unterbach noch einige Gespräche geführt werden. „Wir müssen die Mannschaft dahin bekommen, die Köpfe wieder frei zu kriegen“, betont Zupanic. Denn das Potenzial für den Klassenerhalt habe das Team allemal. Im bisherigen Saisonverlauf sei man nach Rückständen jedoch immer wieder eingebrochen, obwohl man zuvor stets gut mitgehalten habe. „Wir sind noch nicht gefestigt“, fasst Zupanic zusammen.

Wunder werden deshalb beim Bezirksliga-Schlusslicht auch nicht erwartet. Zumal die Personalsituation immer noch mehr als angespannt ist. Bereits am Sonntag standen nur 13 Feldspieler im Aufgebot. Mit einer ähnlichen Kaderstärke ist auch gegen Unterbach zu rechnen. Zupanic: „Wir müssen abwarten, ob wir noch einen oder zwei Spieler zurückbekommen“, sagt Zupanic. Auch der neue Trainer schraubt die Erwartungen zunächst runter. „Wir wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten ein gutes Spiel zeigen, können aber noch keine großen Dinge erwarten“, meint Kreienbaum.

DV Solingen – SSV Dhünn (Sonntag, 15.30 Uhr, Weyersberg). Eine ganz andere Gemütslage bietet sich bei den Nachbarn von DV. Mit 13 Punkten aus fünf Spielen belegen sie den Spitzenplatz in der Bezirksliga, und den möchten sie möglichst auch nach dem Wochenende behalten. Deshalb liegt die Priorität trotz der Niederrheinpokal-Ansetzung ganz klar auf dem Heimduell gegen den SSV Dhünn. „Der Pokal ist eine schöne Abwechslung, aber wir müssen sehen, dass wir uns in der Liga etablieren“, sagt Sportdirektor Vedat Atalay. Mit Malik Demba, Bünyamin Dogan, Umutcan Önel und Tevfik Köse fehlen jedoch gleich mehrere Spieler verletzungsbedingt.

1. Spvg. Wald 03 – TSV Urdenbach (Sonntag, 15.30 Uhr, Carl-Ruß-Straße). Noch größere Personalprobleme plagen 03-Trainer Kevin Dirks vor dem Heimauftritt gegen Urdenbach. Alleine sechs Verteidiger fehlen verletzt oder gesperrt. Ein Puzzlespiel, das der Coach aus den bisherigen Spielen bereits kennt. Er hat nämlich bisher noch nie mit derselben Viererkette antreten können. Als Ausrede für die zuletzt schwache Defensivleistung beim 3:3 gegen Dhünn möchte Dirks das aber nicht gelten lassen: „Da können wir auch mit Stürmern hinten drin spielen, diese Tore müssen wir verteidigen“. Aber auch beim Thema Chancenverwertung sieht er noch Steigerungspotenzial – und das, obwohl seine Mannschaft mit 16 Toren bereits den gefährlichsten Angriff der Liga stellt. So viele Gelegenheiten müssten aber mit noch mehr Toren belohnt werden, meint Dirks.

Britannia

Marco Cirillo wird Bastian Kreienbaum als Co-Trainer beim FC Britannia unterstützen. „Der Fußballer des KFC Uerdingen spielt meistens am Samstag und trainiert vormittags, so dass er mir gut helfen kann“, sagt Kreienbaum. Zudem freut er sich über die enorme Erfahrung des Mittelfeldspielers. „Das wird uns sehr helfen“, meint der neue Coach.

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