Fußball

Fabian Springob coacht den FC Kray

Fabian Springob mit dem Trikot des FC Kray, der sich in der Oberliga im Umbruch befindet.
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Fabian Springob mit dem Trikot des FC Kray, der sich in der Oberliga im Umbruch befindet.

Interview: 28-jähriger Solinger wird Trainer beim Fußball-Oberligisten.

Von Fabian Herzog

Fabian Springob ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung fündig geworden. Der 28-jährige Solinger, der bis Anfang April bei der U19 des Wuppertaler SV in der Junioren-Bundesliga als Coach im Einsatz war, hat den Trainerposten beim Oberligisten FC Kray übernommen.

Wie hat es sich ergeben, dass Sie den FC Kray übernommen haben, und wie ist der Kontakt entstanden?
Fabian Springob: Ich habe einen Anruf vom Sportlichen Leiter Rudi Zedi erhalten, den ich vor gut einem halben Jahr kennengelernt habe, als er noch beim SV Straelen im Amt war. Wir haben uns auf einen Kaffee getroffen und haben früh gemerkt, dass es passt und wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können.
Was reizt Sie an der neuen Aufgabe?
Springob: Grundsätzlich hat mich von Anfang an die Herausforderung und die Nähe zu Solingen gereizt. Ich wollte dieses Jahr keinen Wohnortwechsel vornehmen, und der FC Kray steckt mitten im Umbruch. Die Verantwortlichen haben mir deutlich gemacht, dass ich ganz aktiv in die Kaderplanung involviert bin. Es lag eine Basis von zehn Spielern vor, die Rudi und ich mit unserem Netzwerk erweitern konnten und weiterhin erweitern werden. Mir war es wichtig, dass mir der Sportliche Leiter freie Hand in der Arbeit mit dem Team lässt und mich dabei unterstützt, meine Philosophie und meine Ideen an das Team zu transportieren
Wie waren die ersten Tage, was sind die Ziele mit der Mannschaft – und wie sehr freuen Sie sich auf die kommende Saison?
Springob: Die Vorfreude ist natürlich riesig, endlich wieder auf dem Rasen zu stehen. Wir sind am 4. Juli mit der Vorbereitung gestartet und haben vorher innerhalb weniger Tage einen guten Kader zusammengestellt. Die Jungs sind heiß und engagiert. Wenn wenn wir es schaffen, ein Team zu formen und eine verletzungs- und coronafreie Vorbereitung zu absolvieren, sehe ich uns definitiv im oberen Mittelfeld der Tabelle.
Wie oft wird trainiert und wie sieht die Vorbereitung aus?
Springob: In der Vorbereitung trainieren wir vier bis fünf Mal plus das Testspiel am Wochenende. Ich möchte unsere junge Mannschaft auf ein anderes Niveau heben und dafür werden wir auch im Laufe der Saison bis zu vier Mal in der Woche trainieren. Letztendlich freuen sich sowohl die Spieler als auch das Trainerteam auf die Spiele am Sonntag, wo endlich performed werden kann. 
Bislang waren Sie im Jugendbereich unterwegs. Was erwarten Sie für Unterschiede?
Springob: Grundsätzlich denke ich, dass die größten Unterschiede in der Erfahrung der Spieler und aus Trainersicht im Umgang mit den Spielern liegen. Darüber hinaus sind die Spieler meist vollständig ausgebildet. Taktische Elemente müssen nur noch angewendet und in Feinheiten verändert beziehungsweise optimiert werden, während man im Juniorenbereich immer wieder neue Dinge und Situationen erlernt, bespricht und trainiert.

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