Eishockey

Ex-Nationalspieler Alex Sulzer bereichert Raptors-Herbstcamp

Alexander Sulzer begeisterte nicht nur mit seiner Anwesenheit, sondern brachte sich auch als Trainer ein. Foto: Michael Schütz
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Alexander Sulzer begeisterte nicht nur mit seiner Anwesenheit, sondern brachte sich auch als Trainer ein.

60 Kinder und Jugendliche profitieren.

Von Fabian Herzog

Fast 400 DEL-Spiele, 131 in der nordamerikanischen Profiliga NHL und 64 Länderspiele stehen für ihn zu Buche. Dass Alexander Sulzer aber nicht vergessen hat, wie wichtig die Basis ist, stellte der 37-Jährige am Dienstagvormittag bei einem Besuch in der Solinger Eissporthalle eindrucksvoll unter Beweis. Beim von den Solinger Stadtwerken unterstützten Herbstcamp des EC Bergisch Land sorgte der langjährige Verteidiger von DEG und KEC aber nicht nur als Stargast für Aufsehen, sondern stand auch auf dem Eis, brachte sich bei einer Einheit der U11/U13 als Trainer ein und sorgte so für die Bereicherung schlechthin.

Als die 60 Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 19 Jahren am zweiten Camp-Tag in der Kabine saßen und Sulzer entdeckten, war die Aufregung groß. „Da wurden sofort die Stifte gezückt“, berichtet Robert Kottner, der die Trainingswoche zusammen mit Florian Rotondi organisiert hat, von unzähligen Autogrammwünschen. „Er kam fast gar nicht dazu, seine Schlittschuhe anzuziehen.“

Bereitwillig und geduldig erfüllte der Ex-Nationalspieler die Wünsche, ehe er auf dem Eis einen (kleinen) Teil seines riesigen Erfahrungsschatzes weitergab. „Für mich ist es selbstverständlich hier mitzumachen“, sagte Sulzer. „Ich wurde gefragt, ob ich Zeit und Lust habe, die Kinder zu trainieren. Und wenn es die Zeit erlaubt, habe ich darauf immer Lust.“ Zustande kam der Kontakt zu den Raptors über Michael Müller. „Alex ist ein super Typ“, schwärmt der umtriebige Vorstands-Beisitzer.

Auch Sulzer thematisierte den Fortbestand der Eishalle. „Man muss den Kindern doch die Möglichkeit geben, diesen Sport auszuüben“, sagte er und blickte in das weite Rund. Dort tummelten sich die eishockeybegeisterten Kids, die für das noch bis Samstag laufende Camp extra den Weg aus Bergisch Gladbach, Velbert, Monheim oder sogar Troisdorf auf sich nehmen. Sie wurden unter Einhaltung strenger Coronabestimmungen – neben der 3G-Regel wurde und wird mehrfach getestet – in drei Gruppen (U9, U11/U13 und U15/U17) eingeteilt und kamen sportlich, kulinarisch und unterhaltungstechnisch voll auf ihre Kosten.

Dafür betrieb der ECB einen immensen Aufwand. Die Trainer Andreas Jordan, Pia Clauberg, Stefan Aue, Marvin Wintgen, Mirco Pieper, Marcus Sojka und Trevor Jessome mussten sich genauso extra Urlaub nehmen wie die meisten anderen 17 Helferinnen und Helfer. Sie packten an, wo sie gebraucht wurden, und sorgten nicht nur für einen reibungslosen Ablauf, sondern zusammen mit Alex Sulzer auch für viele strahlende Kinderaugen.

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