DHB-Pokal

Handball-Frauen: HSV schlägt Mainz 29:25 (15:15)

Hiergeblieben: Cassandra Nanfack und Carina Senel kümmern sich mit vereinten Kräften um Saskia Wagner. Foto: Lars Breitzke
+
Hiergeblieben: Cassandra Nanfack und Carina Senel kümmern sich mit vereinten Kräften um Saskia Wagner.

Im DHB-Pokal schlagen sich die Gräfratherinnen etwas mühevoll, aber dennoch souverän.

Von Lutz Clauberg

Solingen. Wer vier Meisterschaftsspiele in Serie gewonnen hat und vor Selbstvertrauen nur so strotzt, lässt auch gegen einen starken Erstliga-Absteiger nichts anbrennen: Der HSV Solingen-Gräfrath hat durch das 29:25 gegen den 1. FSV Mainz 05 die Runde der letzten 16 im Deutschen Pokal erreicht. Gespielt wird das Achtelfinale am 13./14. November. Die Paarungen stehen noch nicht fest.

Kerstin Reckenthäler baute zum Anpfiff auf Rechtsaußen Hannah Kamp und Nele Weyh am Kreis. Sie durfte sich im Gegensatz zu den meisten anderen Partien auch in der Abwehr versuchen, Reckenthäler verzichtete auf den Spezialistenwechsel mit Carina Senel. Der HSV stand in der 6:0-Formation arg wackelig gegen einen guten Mainzer Rückraum mit der sehr präsenten Saskia Wagner. Im Nu stand es 3:8 aus Sicht des HSV, der fahrige Angriffe mit vielen Fehlpässen vortrug und deshalb auch einige Kontertore kassierte. Immerhin hielt Vanessa Brandt ihre Farben im Spiel, auch Natascha Krückemeier machte im Tor wieder einmal einen sehr guten Job.

Mainz schien jedoch nach einer guten Viertelstunde wie von allen guten Geistern verlassen. Irgendjemand muss den (Spiel-)Stecker gezogen haben.

Die 5:1-Abwehr funktioniert gut

Der HSV egalisierte dank einiger Wechsel mit der guten Spielmacherin Luca Tesche und der Umstellung auf eine 5:1-Deckung mit Brandt auf der Spitze und dem funktionierenden Dreieck Carina Senel/Cassandra Nanfack/Mandy Reinarz zur Pause. Danach gab es ein nett anzusehendes Auf und Ab mit einigen Höhepunkten wie Jule Polsz’ Hüftwurf zum 21:18. Ihr Gegenstoßtreffer zum 28:23 riss die Zuschauer von den Sitzen. Mainz fuhr mit dem Gefühl nach Hause, zu hoch verloren zu haben. Die Taktik, Vanessa Brandt an die kurze Leine zu nehmen, griff nur bedingt. Überdies hatte der HSV wie gewohnt konditionell eindeutige Vorteile. Als es darauf ankam, war Mandy Reinarz zur Stelle.

Statistik: So spielte der HSV

HSV: Krückemeier, Fahnenbruck; Brandt (6), Reinarz (6, 3), Polsz (4), Tesche (3), Münch (3), Penz (3), Müller (2), Senel (1), Nanfack (1), Weyh, Kamp

Dazu auch der Einwurf von Jürgen König

Handball-Jugend: Bergischer HC gegen VfL Gummersbach: Bundesliga-Vorrundenstaffel verpasst.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

BHC-Podcast: Stimmen zum Spiel gegen Melsungen
BHC-Podcast: Stimmen zum Spiel gegen Melsungen
BHC-Podcast: Stimmen zum Spiel gegen Melsungen
BHC muss zur MT Melsungen
BHC muss zur MT Melsungen
BHC muss zur MT Melsungen
Mit Serkan Gürdere hat der BV Gräfrath fast eine Erfolgsgarantie
Mit Serkan Gürdere hat der BV Gräfrath fast eine Erfolgsgarantie
Mit Serkan Gürdere hat der BV Gräfrath fast eine Erfolgsgarantie
Trotz Tabellenführung nicht favorisiert
Trotz Tabellenführung nicht favorisiert
Trotz Tabellenführung nicht favorisiert

Kommentare