Handball

Den HSV erwischt es zum ersten Mal

Gegen eine laute Halle musste HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler anschreien. Foto: Eibner/Drofitsch
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Gegen eine laute Halle musste HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler anschreien.

2. Bundesliga: „Die Kuties“ ziehen durch das 31:28 (16:13) vorbei.

Selbstverständlich hätte Kerstin Reckenthäler die Siegesserie liebend gerne verlängert – schließlich, betont die Trainerin des HSV Solingen-Gräfrath immer wieder, benötige ihr Team 20 Punkte, um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga unter Dach und Fach zu bringen: „Und nur darum geht es.“ Am Samstag aber erwischte es den HSV, der zuvor drei überzeugende Siege eingefahren hatte. „Die Kuties“ aus Herrenberg behalten ihre weiße Weste und übernehmen den zweiten Platz. „Mit ein bisschen mehr Glück und Cleverness hätten wir auch gewinnen können“, meinte Reckenthäler nach der aus ihrer Sicht „ordentlichen Vorstellung“ vor 177 Zuschauern in der Markweghalle. „Es war richtig Stimmung, die Zuschauer waren schon ein Faktor“, berichtet sie.

Zunächst nicht unbedingt, denn der HSV war sehr präsent, führte 5:3 (9. Minute) und 11:8 (21.). Dann folgte jedoch ein ziemlich heftiger Einbruch. Herrenberg machte sechs Tore in Folge, weil der HSV reichlich Fehlwürfe produzierte. Im rechten Rückraum lief wenig zusammen – die noch bis Ende des Jahres außer Gefecht gesetzte Melina Fabisch wäre sicher eine große Hilfe gewesen, zumal Mandy Reinarz recht verhalten auftrat und Vanessa Brandt sehr viel Verantwortung beim Wurf übernehmen musste.

Nach dem Wechsel kam der HSV kaum mehr auf Schlagdistanz. Reckenthäler: „Wir haben aber toll gekämpft, sonst hätte es auch ganz anders ausgehen können.“ Herrenberg war nämlich auf 23:18 (44.) enteilt. Beim 29:27 (54.) durch Cassandra Nanfack per Strafwurf wurde es sogar noch einmal ein wenig spannend. Aylin Bok erhöhte in Herrenberger Unterzahl postwendend. Mandy Reinarz scheiterte vom Punkt, der HSV brachte in doppelter Überzahl keinen Treffer zustande. Weiter geht es in Liga 2 am 10. Oktober mit der Nachholpartie Lintfort gegen Nord Harrislee, der HSV spielt am 17. Oktober gegen Zwickau. lc

HSV: Fahnenbruck, Krückemeier; Brandt (9, 3), Reinarz (7, 1) Müller (5), Karathanassis (3, 1), Nanfack (2, 1), Penz (1), Senel (1), Bongartz, Tesche

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