Fußball

Erster Heimpunkt beschließt schwache Hinrunde

Daniel Rybicki macht Druck – Teamkollege Marvin Stahlhaus setzte nach dem Wechsel einen Kopfball knapp neben das Tor. Foto: Christian Beier
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Daniel Rybicki macht Druck – Teamkollege Marvin Stahlhaus setzte nach dem Wechsel einen Kopfball knapp neben das Tor.

Landesliga: Verdientes 1:1 des VfB gegen die Holzheimer SG.

Von Jürgen König

Elf Minuten waren am späten Samstagnachmittag gespielt, als dem Dauerregen und niedrigen Temperaturen zum Trotz richtig gute Stimmung am Bavert herrschte. Den Teamgeist hatte Geschäftsführer Manuel Habljak vor der Landesliga-Partie seines VfB beschworen, und jetzt trat er so richtig in Erscheinung. Nach blitzschnellem Umschaltspiel kam der Ball über Marvin Stahlhaus zu Davide Mangia, der zur 1:0-Führung traf. „Endlich!“, ließ der Torschütze lautstark seiner Erleichterung freien Lauf. Bis auf Keeper Dennis Trunschke, der zuvor einmal großartig pariert hatte, waren alle Kollegen im Nu bei Mangia und jubelten, als hätte man Bahnbrechendes auf dem Weg zum Klassenerhalt vollbracht. Hatte man aber nicht, denn die Holzheimer SG verließ mit einem 1:1 die Klingenstadt – und der VfB geht als Schlusslicht in die Rückrunde.

Beim abendlichen Zusammensein herrschte trotz des großen Rückstandes zum rettenden Ufer gute Laune. So bei Trainer Rossi Tilaro: „Angesichts unseres reduzierten Kaders war es ein schön erkämpfter und verdienter Punkt.“ Gleich mehrere Akteure mussten Tilaro und sein Kollege Erdim Soysal – zum Teil kurzfristig – ersetzen. Auch die Bank war spärlich und vornehmlich mit A-Jugend-Spielern besetzt, von dort kam Marius Dittmann, der auf dem Weg zum möglichen 2:1-Siegtreffer per Foul gestoppt wurde. Die Rote Karte gegen die Gäste in der 88. Minute und Überzahl für die Platzherren gab angesichts der geringen Restspielzeit aber keinen Ausschlag mehr. Es blieb bei der Punkteteilung.

Für den VfB war es der erste Zähler überhaupt auf dem heimischen Kunstrasen, was die desaströs verlaufene Hinrunde aufzeigt. Manuel Habljak und Kollegen planen nunmehr den weiteren Saisonverlauf und wissen, dass der Abstieg durchaus eine realistische Option sein kann. „Wenn es mit dem Klassenerhalt nicht klappt, wollen wir beweisen, dass es Sinn macht, beim VfB zu bleiben“, sagt Habljak, der nicht den geringsten Anlass zu einem Trainerwechsel sieht. Und auch Tilaro/Soysal wollen an Bord bleiben: „Wir haben bereits die Vorbereitung mit Dingen geplant, um noch mehr zum Team zu werden.“ Dass das Potenzial für eine Einheit da ist, bewies nicht nur die Szene rund ums 1:0.

VfB: Trunschke; Motzko, Santowski, Bastas, Marinovic, Kaplan (71. Matsumoto), Adeoye, Rybicki, Özgede (77. Dittmann), Stahlhaus, Mangia

Tore: 1:0 (11.) Mangia, 1:1 (24.)

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