Volleyball

Ernüchterung: Volleys bekommen Bälle um die Ohren

Jan Thiedmann übernahm im dritten Satz das Zuspiel und wurde an einem ansonsten düsteren Abend zum Lichtblick der Volleys. Foto: Nick Simon
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Jan Thiedmann übernahm im dritten Satz das Zuspiel und wurde an einem ansonsten düsteren Abend zum Lichtblick der Volleys.

Auch bei den Solinger Volleyballerinnen ist in der Verbandsliga momentan der Wurm drin

Von Sonja Bick

Nach dem Rückzug der ersten Mannschaft aus der Volleyball-Regionalliga wollte das Oberliga-Team diese Lücke gerne schnellstmöglich schließen und gab als Saisonziel den Aufstieg aus. Nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel scheint der Sprung in die 4. Liga aber erst mal in weiter Ferne. Gegen den neuen Tabellenführer Meckenheimer SV gab es ein deftiges 0:3 (16:25, 17:25, 12:25), die Volleys sind jetzt Sechster. „Von Anfang an hat bei uns etwas gefehlt“, sagte Trainer Christian Haas - was genau konnte er unmittelbar nach dem Spiel noch nicht analysieren.

Fest stand für ihn: Der Aufschlag des Gegners war super, der seines Teams nicht druckvoll genug. „Wir haben die Bälle um die Ohren bekommen und nicht annähernd unsere Leistung gebracht – das war ernüchternd.“ Einen Lichtblick gab es dann doch: Jan Thiedmann aus der dritten Mannschaft vertrat im dritten Satz Zuspieler Thomas Olschar. „Er hat das wirklich gut gemacht“, lobte Haas, dessen Team nun eine Woche Pause hat.

Das zweite 0:3 innerhalb von nur drei Tagen mussten die Solingen Volleys in der Frauen-Verbandsliga hinnehmen. Das neue Tabellenschlusslicht unterlag Bayer Wuppertal mit 7:25, 16:25, 17:25. „Es ist aktuell zum Teil schon etwas frustrierend“, sagte Trainer Patrick Ladermann, dem eigentlich 18 Spielerinnen zur Verfügung stehen. „Aufgrund von mehreren Verletzten, Kranken, Urlaubern, Arbeitseinsätzen usw. sind wir neun Spielerinnen inklusive Libera nach Wuppertal gefahren.“

Zum Beispiel spielte Lena Deriko, in der Jugend Diagonalangreiferin und Zuspielerin, auf der Mittelposition. „Ab dem zweiten Satz haben wir gezeigt, dass wir Volleyball spielen können und hatten wieder Spaß auf dem Feld“, sagte Ladermann. Am Ende seien es aber wieder zu viele Fehler gewesen, um einen Satz mitzunehmen. „Jetzt heißt es Mund abwischen, Wunden heilen, zwei Wochen trainieren und im nächsten Heimspiel mit neuer Energie und Motivation die ersten Punkte einfahren.“

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