Handball

Der BHC 2 erklimmt die Tabellenspitze

Schauen, was geht – Tobias Schmitz und der Bergische HC 2 spielen eine starke Rolle in der Oberliga. Foto: Moritz Alex
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Schauen, was geht – Tobias Schmitz und der Bergische HC 2 spielen eine starke Rolle in der Oberliga.

Oberliga Männer: Aufderhöhe schlägt sich tapfer.

Von Lutz Clauberg

Bergischer HC 2 - HSG Hiesfeld/Aldenrade 30:24 (16:13). Drittes Spiel, dritte Startaufstellung, dritter Sieg – es läuft beim Bergischen HC, der zum dritten Mal eine gewisse Anlaufzeit benötigte und zum dritten Mal nach der Pause mit einem gewaltigen Zwischenspurt für klare Verhältnisse sorgte. Die zunächst prima strukturierten Gäste mit den körperlich wie handballerisch sehr präsenten Allrounder Kevin Kirchner und Kreisläufer Nedim Pobric erwischten den besseren Start. Nach zehn Minuten stand es 4:7. Über 12:9 (21.) war der neue Tabellenführer zur Pause schon wieder im Soll, weil der zunächst auf Rechtsaußen aufgebotene Nils Artmann auf Halbrechts stark auftrumpfte, Aaron Exner in der Mitte wirbelte und Linksaußen Tobias Schmitz einen Sahnetag erwischt hatte. Die HSG ließ sehr schnell nach, der BHC überzeugte mit Tempohandball vom Feinsten und steuerte ab 25:17 (44.) einem Kantersieg entgegen. Fortan war die Luft aber wieder etwas heraus. Gut drauf war erneut Torwart Marcel Johann, Lennard Austrup hingegen wird sich eher ungern an die Partie vor 120 Zuschauern in der Klingenhalle erinnern: In seiner ohnehin geringen Einsatzzeit sah er drei sehr, sehr harte Zeitstrafen. Offenbar hatten die Referees ein Problem mit ihm.

BHC: Johann, Joest; T. Schmitz (10, 4), Exner (4), Keull (3), Büscher (3), Artmann (3, 1), Santos (2), Leppich (2), Breenkötter (1), Schnitzker (1), Nitsche (1, 1), Austrup, Riemann

Borussia Mönchengladbach - TSV Aufderhöhe 30:25 (16:12). Ein Achtungserfolg beim Titelaspiranten, der in Daniel Panitz (11, 7) seinen besten Schützen hatte. Der Linksaußen machte frühzeitig den Deckel drauf: mit vier Treffern in Folge zur 10:6-Führung, die Christian Mergner und Sascha Ranftler noch ausbauten. „Wir haben uns aber nicht abschütteln lassen“, sagte Trainer Aki Ktenidis. Das lag auch an der 3:2:1-Deckung. Während Panitz auch als trickreicher Strafwurfschütze Ausrufezeichen setzte, gaben beim TSV Jan Biesenroth und Luka Sikic gute Figuren ab. Biesenroth war an der Szene des Spiels beteiligt: Sein knallharter Wurf landete auf der Brust von Kreisläufer Florian Felder. Zum Erstaunen aller brachte er den Ball unter Kontrolle und verwandelte. Mönchengladbachs Trainer Ronny Rogowska fragte nur: „Wie hieß denn der Spielzeug?“ Ktenidis traut Mönchengladbach derweil viel zu. „Körperlich und athletisch extrem stark, und sie spielen einen guten Ball.“

TSV: Bachmann, Wiebusch; Biesenroth (7), Sikic (5), Dörner (4), Pepke (4), Felder (2), D. Richter (1), Ickler (1), Hölzel (1, 1), C. Richter, Wiese, Hammacher

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