Fechten

Eric Seefeld entscheidet das German Masters für sich

Eric Seefeld strahlt nach seinem Coup in Bonn. Foto: Isabelle Keller
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Eric Seefeld strahlt nach seinem Coup in Bonn.

Auch der Fechtsport blüht an verschiedenen Schauplätzen wieder auf.

Von Jürgen König

Im Fechtzentrum feierte er viele Erfolge mit dem Säbel, ehe es ihn 2020 nach Dormagen zog, wo Olympia-Teilnehmer wie Richard Hübers geformt werden: Eric Seefeld, der jetzt mit einem Paukenschlag auf der Planche aufwartete. Der Solinger gewann das German Masters B in Bonn. „Für mich ist es ein hochwertiger Erfolg“, stufte Seefeld das Abschneiden sehr positiv ein, obwohl einige Asse inklusive der Tokio-Fahrer fehlten.

Aber auch so waren die großen Säbel-Clubs aus Eislingen oder Tauberbischofsheim vertreten. Und eben der TSV Bayer Dormagen, der auch Bas Wennemar ins Finale schickte – mit 15:10 setzte sich Eric Seefeld durch, nachdem dieser im Halbfinale mit Luis Bonah einen weiteren Clubkollegen eliminiert hatte (15:13). „Gut war für mich, dass ich durchtrainieren konnte“, verweist der Masters-Sieger auf seinen Status als Kaderathlet eines Bundesstützpunktes. Dorthin zu wechseln, hat sich als Volltreffer erwiesen. Seefeld: „Es war der richtige Schritt. Ich konnte mich weiterentwickeln, so in Richtung Technik und auch mental.“ In Bonn durfte er nun endlich wieder den hochklassigen Wettkampf-Modus genießen, wenngleich die Sehnsucht nach in der Halle mitfiebernden Eltern, Freunden und Zuschauern weiterhin groß bleibt.

Eric Seefeld legt jetzt eine Sommerpause ein, um dann bald wieder voll durchzustarten. Auch beruflich, denn nach dem Abitur an der Alexander-Coppel-Gesamtschule geht das Leben demnächst als Student weiter. Ein Studium, vermutlich in Köln, soll folgen. Der 19-Jährige, in der Schule schon von technischen Inhalten angetan, hat das Thema erneuerbare Energien ganz oben auf dem Zettel stehen. Bis es soweit ist, schaut er auch gerne die Fußball-EM an – schließlich ist es in Dormagen üblich, beim Training öfters mal eine Runde zu kicken.

Auch das Fechtzentrum hat ins Geschehen eingegriffen, so belegte Julian Disler beim Masters den 13. Platz. Dieser liegt in der deutschen Rangliste auf Rang 18 vor Seefeld (21) und Pascal Becher (22). Der Solinger Hübers ist die Nummer sechs der nationalen Wertung, die von Max Hartung (Dormagen) angeführt wird.

Fechtzentrum-Talente holen alle Medaillen

Gleich alle vorderen Ränge unter sich aus machten stark auftretende U17-Degen-Talente des Fechtzentrums beim U20-Turnier in Leverkusen, der 2. NRW-Kader-Challenge. Mit 15:12 errang Lorenz Spierzak Platz eins, die Silbermedaille durfte sich Jakob Stange – der zuvor unter anderem Kassian Meier bezwungen hatte – überhängen. Und auch Bronze ging in Person von Marius Wolfertz an die Wittkulle. Jonathan Luis Prinz (8.), Meier (9.) und Jeremy Wienands (13.) rundeten den gelungen Auftritt ab. Der Stellenwert des in der höheren Altersklasse angetretenen Fechtzentrums wird auch in der deutschen Rangliste deutlich – Meier (2.), Spierzak (5.) und Stange (7.) liegen in den Top Ten. Wobei die Aussagekraft aufgrund weniger Turniere steigerungsfähig ist. „Julius Dehn und ich sind ob der Leistung hocherfreut. Das Ergebnis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, lobte Trainer Falk Spautz.

Bei den U20-Juniorinnen war das Fechtzentrum ebenfalls groß vertreten, wenngleich coronabedingt noch einiges im Leistungsvermögen erarbeitet werden muss. Maya Bienefeld schaffte es als Siebte unter die Top Ten, ihr folgten Alyssa Lieto (11.), Alina Reihs (15.), Franziska Langer (20.) und Ladina Blömer (24.).

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