Fußball

Eintracht ringt einen ganz besonderen Kreisligisten nieder

Vor 250 Zuschauern testete die Eintracht im Walder Stadion gegen das neugegründete Frauenteam von Borussia Dortmund. Hier setzt sich Jacqueline Crevaux gegen Allegra Gerres durch. Foto: Moritz Alex
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Vor 250 Zuschauern testete die Eintracht im Walder Stadion gegen das neugegründete Frauenteam von Borussia Dortmund. Hier setzt sich Jacqueline Crevaux gegen Allegra Gerres durch.

Fußball: 1:0 (0:0)-Erfolg über Borussia Dortmund.

Von Moritz Jonas

Bevor es für die Eintracht ab dem kommenden Wochenende wieder um wichtige Punkte in der Niederrheinliga geht, stand erst einmal die Generalprobe gegen einen richtig namhaften Kontrahenten an: Die neugegründete Frauenmannschaft von Borussia Dortmund gastierte im Walder Stadion vor 250 Zuschauern.

Allerdings sollte man sich von diesem klangvollen Namen nicht blenden lassen, denn die gesamte Frauenabteilung des BVB wurde erst im vergangenen September gegründet und steckt damit noch in den Kinderschuhen. Die Mannschaft wird in der kommenden Saison in der Kreisliga starten. Überhaupt war das Spiel gegen die Eintracht erst das zweite Spiel für die Dortmunderinnen. Die Premiere gegen das ebenfalls neugegründete Frauenteam des TSV 1860 München konnte mit 3:1 gewonnen werden.

Mit der drei Klassen höher spielenden Eintracht wartete aber nun ein anderes Kaliber auf die Truppe. „Sie spielen deutlich höher als wir und werden uns absolut fordern. Es wird eine gute Standortbestimmung für uns“, hatte BVB-Trainer Thomas Sulewski vor dem Spiel gesagt. Obwohl die Kräfteverhältnisse vor dem Duell klar verteilt zu sein schienen, war Spielertrainerin Jasmin Weide nicht bereit, die Favoritenrolle in Gänze anzunehmen. Sicher sei man auf dem Papier klar vorne, aber der BVB habe auch ganz andere Möglichkeiten als andere Vereine in ihrer Spielklasse, hatte Weide erklärt.

Und sie sollte recht behalten, denn gerade in der ersten Halbzeit war von einem Klassenunterschied überhaupt nichts zu merken. Im Gegenteil, die beiden Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend und kamen kaum zu Torchancen. Den einzigen Abschluss für die Eintracht in der ersten Hälfte hatte Leonie Chiara Tkacik, ihr Schuss stellte die Dortmunder Torhüterin jedoch vor keine größeren Probleme.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes fand die Eintracht besser ins Spiel zurück und kam auch zu ein, zwei guten Gelegenheiten. In der Folge flachte die Partie allerdings wieder ab, die Eintracht hatte das Geschehen aber im Griff. Dennoch dauerte es bis zur 83. Minute, bis Tkacik einen ungenauen Ball der Dortmunder Verteidigerinnen gut antizipierte und alleine auf die BVB-Keeperin zulief, um den Ball zum 1:0-Endstand zu versenken. Jasmin Weide zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden: „Wir haben gekämpft und ein gutes Spiel gezeigt.“

Zum Saisonauftakt in der Niederrheinliga muss die Eintracht zum MSV Duisburg II. Die Partie wird am Sonntag um 13 Uhr angepfiffen.

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