Sportlicher Adventskalender

Für einen Sportler normal: Manchmal zwickt es noch hier und da

Maciej Majdzinski steht beim BHC für Dynamik, einen tollen Wackler und zur Freude des Trainers nun auch für Entschlossenheit. Foto: Moritz Alex
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Maciej Majdzinski steht beim BHC für Dynamik, einen tollen Wackler und zur Freude des Trainers nun auch für Entschlossenheit. Foto: Moritz Alex

Türchen Nummer 14 im Adventskalender des ST-Sports: BHC-Handballer Maciej Majdzinski.

Von Thomas Rademacher

Maciej Majdzinski ist erst 24 Jahre alt, doch seine Verletzungshistorie ist schon lang. In beiden Knien hat der Rückraum-Linkshänder des Bergischen HC schon einen Kreuzbandriss gehabt. Als er in der vorigen Spielzeit gerade wieder fit war, nahm er mit Polen an der Europameisterschaft teil und zog sich dort einen Teilriss der Plantarsehne im rechten Fuß zu. Kurz darauf folgte der coronabedingte Abbruch der Saison, die auch Majdzinski genutzt hat, um wieder in Schuss zu kommen. Dass dies gelungen ist, beweist der Handballer in diesen Tagen immer häufiger. „Er erkennt gerade Stück für Stück, wie stark er eigentlich ist“, lobt Trainer Sebastian Hinze den dynamischen Sportler, der zuletzt gegen Coburg fünf Treffer markierte und auch in Göppingen ein Mal erfolgreich war.

„Ich freue mich, dass es so aussieht, dass ich mit mehr Selbstvertrauen spiele“, meint Majdzinski. „Ich war in dieser Saison auch schon ein paar Mal unzufrieden, weil ich nicht gut drauf war. Aber ich mache immer weiter.“ Wild sahen Majdzinskis Zweikämpfe in der Vergangenheit oft aus. Ohne Rücksicht auf Verluste und die eigene Gesundheit suchte der Handballer die Lücken in der Abwehr und riskierte dabei auch derbe Zusammenstöße, bei denen schon das Hinsehen wehtat. „Mit Absicht habe ich daran nichts geändert“, sagt die Nummer 14 des BHC. „Aber vielleicht sieht es nicht mehr so wild aus, weil ich mehr mit Kopf mache. Das ist schon möglich.“ Sein Wackler stellt jedenfalls jede Defensive vor eine Aufgabe, und die Wurfgewalt und Präzision haben sich ebenfalls verbessert.

Körperlich hat Majdzinski in dieser Saison bisher keine Probleme. „Es zwickt zwar mal hier und da, aber das ist bei einem Handballer völlig normal“, erklärt er und betont: „Es läuft alles gut. Das ist das Allerwichtigste.“

Beim BHC bestreitet er nun bereits seine sechste Saison, nachdem er im Januar 2016 vom insolventen HSV Hamburg gekommen war. Die 14 auf dem Trikot hat er seitdem fest gebucht. „Mein bester Freund und ich haben die Nummer beide irgendwann gewählt und nutzen sie noch heute“, sagt er. Dominik Boryn spielt in der zweiten polnischen Liga. „Warum es die 14 wurde, weiß ich gar nicht mehr. Aber ich würde sie schon gerne halten.“

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