Türchen 20

Ein Leitwolf, der sich bei der Sportvereinigung total wohl fühlt

Kreativer Mittelfeldmann aus der Türkei: Fatih Sezer trägt bei 03 die Nummer 20 auf dem Trikot.
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Kreativer Mittelfeldmann aus der Türkei: Fatih Sezer trägt bei 03 die Nummer 20 auf dem Trikot.

Türchen Nummer 20 im Adventskalender des ST-Sports mit Fußballer Fatih Sezer.

Von Moritz Jonas

Das fünftletzte Türchen unseres sportlichen Adventskalenders öffnet heute Fatih Sezer vom ambitionierten Fußball-Bezirksligisten 1. Sportvereinigung Solingen-Wald 03.

Denn für die Sportvereinigung läuft er seit diesem Jahr mit der Rückennummer 20 auf. Eine Zahl, die für ihn zwar keine tiefere Bedeutung habe, aber trotzdem cool sei. „Früher habe ich immer die 21 getragen. Der 22. ist mein Geburtstag, also habe ich die Zahl genommen, die am nächsten dran liegt“, sagt Sezer.

Für den 33-Jährigen ist es bereits das zweite Engagement bei der Sportvereinigung. Er war schon vom Winter 2018 bis Sommer 2020 für 03 aktiv. Eine sehr prägsame Zeit für den ehemaligen Regionalligaspieler. Zunächst ging es für ihn und 03 runter in die Kreisliga A – und obwohl Sezer noch nie so unterklassig gespielt hatte, entschied er sich, zu bleiben: „Ich habe mich einfach unglaublich wohlgefühlt und habe dem Verein versprochen, ihn in die Bezirksliga zu schießen“, erklärt Sezer, der sein Versprechen einhalten sollte. Bereits ein Jahr später ging es wieder hoch in die siebthöchste Spielklasse. Mit dem Aufstieg verabschiedete sich Sezer, wenn auch etwas widerwillig, in Richtung Landesliga zum FC Remscheid. „Eigentlich wollte ich nicht gehen, aber zu dieser Zeit wurde mein Bruder Sahin dort Trainer, und er hat mich gefragt, ob ich ihn unterstützen kann. Wenn die Familie ruft, dann sagt man natürlich nicht nein“, erklärt Sezer.

Über Stationen beim HSV Langenfeld und in Köln führte sein Weg im vorigen Winter aber wieder zurück zu 03. Bei seinem zweiten Anlauf bei der Sportvereinigung verfolgt Sezer ein ähnliches Ziel wie beim ersten Mal. Jetzt soll es mit dem Aufstieg in die Landesliga klappen. Dafür muss nach der Winterpause erst mal ein Rückstand von sechs Punkten aufgeholt werden. Aber gerade Trainer Fabian Springob gibt Sezer ein unglaublich großes Vertrauen in dieses Vorhaben: „Fabi ist menschlich und fachlich überragend. Er ist immer fair und besitzt eine unglaublich hohe Empathie.“

Diese Wertschätzung beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Unter Springob gehört Sezer, wie er selbst sagt, zu den absoluten Leitwölfen innerhalb der Mannschaft. Mit diesem Leitgedanken geht der zentrale Mittelfeldspieler auch voran: „Ich bin davon überzeugt, dass wir aufsteigen können. Und, dass es unser Ziel bleibt, ist sicherlich auch kein Geheimnis.“ Aber ob Aufstieg oder nicht – für Sezer steht fest, dass er seine Fußballer-Laufbahn an der Carl-Ruß-Straße beenden wird: „Man sollte niemals nie sagen, aber eigentlich fühle ich mich zu wohl, um noch mal woanders hinzugehen.“

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