Sportlicher Adventskalender

Ehrgeizige Ziele – auf und neben dem Feld

Pouria Tavakoli trägt auf dem Volleyballfeld das Solinger Trikot mit der Nummer 2. Und peilt höhere Ligen an.Foto: Volleys
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Pouria Tavakoli trägt auf dem Volleyballfeld das Solinger Trikot mit der Nummer 2. Und peilt höhere Ligen an.

Türchen Nummer 2 im Adventskalender des ST-Sports: Volleyballer Pouria Tavakoli

Von Sonja Bick

Während das Jahr 2021 vielen wahrscheinlich nicht besonders positiv in Erinnerung bleiben dürfte, sieht das bei Pouria Tavakoli glücklicherweise anders aus. Der Grund: Der 27-Jährige hat vor kurzem seine Ausbildung zum Erzieher beendet und spielt, tröstet und tobt jetzt mit Kindern einer Solinger Kita. Und: Auch in seiner Freizeit kann er – wo die Zeit des Lernens vorbei ist – wieder vermehrt seiner Leidenschaft nachgehen: Volleyball. Pouria Tavakoli spielt als Diagonalangreifer für die Solingen Volleys in der Oberliga, zudem ist er Trainer des Landesliga-Teams.

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Bereits als Kind hat er sein Hobby Nummer eins gefunden: In seiner Heimat Iran schaffte er es sogar in die Jugend-Nationalmannschaft und trat in der 1. Liga an. Als er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Peyman – Mittelblocker bei den Volleys – Ende 2015 nach Deutschland kam, ging es für ihn recht schnell in den Verein. Während Tavakoli die deutsche Sprache lernte, spielte er für die zweite Mannschaft, trainierte ab und zu sogar mit dem Solinger Bundesliga-Team und half an Spieltagen in der Halle mit. Unter Ex-Profi Huib den Boer feierte er dann den Oberliga-Aufstieg. Eine Saison lang spielte der 27-Jährige für die Düsseldorfer Füchse, ehe er wieder nach Solingen zurückkehrte. „Ich freue mich, dass ich wieder mehr Zeit für Volleyball habe“, sagt Tavakoli, der sich für die Zukunft einige Ziele gesetzt hat. Auch nach zwei Niederlagen in der Oberliga hat er nicht aus den Augen verloren, wo es hingehen soll: „Wir möchten in die Regionalliga aufsteigen. Und wir haben eine gute Mannschaft.“ Mittelfristig blickt der Angriffsspezialist aber eher Richtung 3. Liga, und auch einen Wechsel zu einem Zweitligisten kann er sich vorstellen.

A-Lizenz im Visier und zufrieden mit der Rückennummer

Doch nicht nur als Spieler hat der 27-Jährige hohe Ziele. Die B-Trainer-Lizenz hat er bereits in der Tasche, nun möchte er auch den A-Schein machen. Erfahrung hat er bereits gesammelt, und auch von seinem Coach Christian Haas schaut er sich einiges ab: „Er ist wirklich ein super Trainer, analysiert die Spiele sehr gut und hat gute Ideen.“

Mindestens bis zum Ende der Saison wird Pouria Tavakoli das Volleys-Trikot mit der Nummer 2 überziehen. „Mein Bruder und ich hatten oft die 1 und die 2“, erklärt Pouria Tavakoli. „Eigentlich ist meine Nummer die 7, aber die hätte mir Tomek Konik eh nicht gegeben“, sagt er mit einem Lächeln. Deshalb ist er mit der 2 sehr zufrieden, auch wenn diese keine besondere Bedeutung hat. Das könnte sich natürlich dann ändern, wenn er sein Ziel erreicht und mit den Volleys in die Regionalliga aufsteigt.

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