Eishockey

ECB-Frauen holen Punkt, Männer verlieren erstes Halbfinale

Jill Rutzen läutete in Mechelen die Aufholjagd ein, kassierte am Ende aber noch eine Disziplinarstrafe.
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Jill Rutzen läutete in Mechelen die Aufholjagd ein, kassierte am Ende aber noch eine Disziplinarstrafe.

Eishockey: In drei Spielen sind die Solinger Teams dran, schaffen aber kaum Zählbares.

Von Thomas Rademacher und Jürgen König

Eng ging es zu bei den Eishockeyspielen der Frauen und Männer des EC Bergisch Land. Aus drei Partien sprang aber lediglich ein Zähler heraus.

Frauen, 2. Bundesliga: ECB – SpG Bergkamen 3:3 (1:0, 1:3, 1:0). Eine Woche zuvor hatte die Truppe von Andreas Jordan noch 4:6 verloren, im Rückspiel gaben die Spielerinnen alles und behielten zumindest einen Punkt an der Birkerstraße. Julia Wierscher und Zoe Wintgen hatten die Gastgeberinnen jeweils mit einem Tor in Führung gebracht. Letztgenannte war es auch, die in Unterzahl im Schlussviertel den Ausgleich erzielte. „Eine tolle Leistung gegen einen Gegner, der wieder mit einem richtig guten Kader da war“, lobte Trainer Jordan.

Cold Play Sharks Mechelen – ECB 3:2 (2:1, 0:1, 1:0). Auch in Belgien kämpften die Solingerinnen und glichen durch Treffer von Jill Rutzen und Zoe Wintgen den 0:2-Rückstand wieder aus. Neun Minuten vor Schluss erzielten die Sharks aber doch den Siegtreffer. „Das war unglücklich. Wir haben viele Chancen ausgelassen“, sagte Jordan. Bitter: Das intensiv geführte Spiel war bereits zu Ende, als es zu einer Rudelbildung kam und die Unparteiischen vier Akteure mit Spieldauer-Disziplinarstrafen belegten. Vom ECB betraf dies Rutzen und Wintgen, die damit für das nächste Match gesperrt sind.

Männer, Landesliga-Play-offs: ESC Rheine – ECB 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). Im ersten Halbfinale gab es für die Bergischen eine 0:2-Niederlage, die eindeutig ihren Grund in der personellen Misere hatte. „In der Verteidigung waren wir komplett und haben gut agiert, nach vorne fehlte es uns aber gänzlich an Feuerkraft und Konsequenz“, sagte Ralf Alberts. In der 10. und 35. Minute musste der Trainer die Gegentreffer konstatieren. Vor 290 Zuschauern machte sich bei den Solingern das Fehlen wichtiger Offensiv-Kräfte wie von Nils Dugain und Tim Neuber bemerkbar, hinzu kam die körperliche Schwächung durch Krankheiten und Verletzungen. Von daher ist bis zum Rückspiel am Freitag (20.30 Uhr, Birkerstraße) Regeneration erstes Gebot, um die Tiefe im Kader zu erweitern. Denn sportlich will der ECB, der sich in Rheine mit einem starken Keeper Tizian Winkelsträter insgesamt nicht schlecht verkaufte, keine Abstriche machen. Coach Alberts: „Wir haben weiterhin die Ambitionen, Meister zu werden.“

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