Fußball

DV haucht dem Aufstiegsrennen neues Leben ein

Komm in meine Arme! Bei Ditib-Vatanspor kannte der Jubel nach dem Erfolg gegen Wald 03 keine Grenzen. Zwar haben die Walder im Aufstiegskampf in den verbleibenden drei Spielen weiter alles selbst in der Hand – DV wähnt sich aber ebenfalls in guter Position.
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Komm in meine Arme! Bei Ditib-Vatanspor kannte der Jubel nach dem Erfolg gegen Wald 03 keine Grenzen. Zwar haben die Walder im Aufstiegskampf in den verbleibenden drei Spielen weiter alles selbst in der Hand – DV wähnt sich aber ebenfalls in guter Position.

Nach dem 3:2 (2:1) gegen Wald 03 bleibt alles möglich. Vorteil Sportvereinigung: Punkte vom Abbruch in Monheim sind da.

Von Timo Lemmer

Tarkan Türkmen verfolgt von Fatih Sezer: Chancen hatten beide Teams zur Genüge.

Dass das Geschehen auf dem Platz den sportlichen Erwartungen und Rahmenbedingungen (siehe unten) kaum standhalten konnte, liegt bei Spitzenspielen der Art, wie es sich am Sonntagnachmittag Ditib-Vatanspor und die Sportvereinigung Wald 03 lieferten, beinahe in der Natur der Sache. Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis: Mit 3:2 (2:1) setzte sich vor großer Kulisse DV durch und hauchte damit drei Spieltage vor Saisonende dem Kampf um den Landesliga-Aufstieg neues Leben ein. Die Kampfansage folgte prompt. „Wir haben heute gezeigt, dass wir im Moment die beste Mannschaft in Solingen sind“, sagte Sportchef Vedat Atalay und ließ sich im Freudentaumel noch zu einer Prognose hinreißen: „Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen, werden wir aufsteigen!“

Gemach, Gemach, signalisierte da die Gegenseite. Wald 03 liegt weiter einen Zähler vor den Weyersbergern. Die Punkte aus dem beim 1. FC Monheim II abgebrochenen Spiel sind den Solingern am Freitag endgültig zugesprochen worden. 03 hat also weiter alles selbst in der Hand, Solingens Nummer eins zu werden.

DV Solingen und Wald 03 lieferten tolles Spitzenspiel

Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis.
Am Ende zählte in einem Spiel der Marke Kampf das Ergebnis. © Christian Beier

Die vordringlichsten Aufgaben für Kevin Dirks, Peter Resvanis und Co. auf dem Weg dorthin werden seien: die Mannschaft nach dem Highlight mental wieder runterbringen – und die Wunden der angeschlagenen und verletzten Spieler lecken.

„Wir müssen nicht wieder aufstehen, wir bleiben oben. Wir fahren das Ding weiter ruhig und abgeklärt, wie es sich für einen Spitzenreiter gehört“, begann Resvanis noch auf dem Feld mit eben dieser Arbeit.

Seine Elf hätte das Spiel nach dem 2:2-Ausgleich durch Fatih Sezer (65.) noch gedreht, war er sich sicher – hätte DV nicht bereits neun Minuten später per Strafstoß durch Tayfun Uzunlar den Endstand folgen lassen. Und das zu zehnt, nachdem in der 71. . Minute Ismail Cakici Gelb-Rot gesehen hatte. Atalay wurde nicht müde, diesen Fakt zu betonen und daraus abzuleiten: Gewonnen habe DV mehr als verdient. Resvanis hingegen bekannte, dass zu viele Wechsel in der Stammformation hatten vorgenommen werden müssen: „Bei unserem Kampf wäre der Punkt, den wir gerne mitgenommen hätten, verdient gewesen. Mit unserer Stammaufstellung hätten wir DV beschäftigt.“ Und es sei nicht, so Resvanis zwischen den Zeilen, über mehr Spielzeit andersherum gewesen. Doch DV war besser in die Partie gekommen, traf durch Yuji Adachi (12.) früh zur Führung und ließ sich auch durch ein Eigentor von Yoshiki Urata (19.) nicht verunsichern. Vor der Pause war es Cihan Demirtas, der nach 26 Minuten der kleinen Überlegenheit mit dem 2:1-Pausenstand Ausdruck verlieh.

Mit zunehmender Spieldauer wirkte DV müde, insbesondere mit zehn Mann. Die Walder versuchten viel, verschuldeten aber einen eher unnötigen Elfmeter und ließen die Kälte vermissen, aus den späteren Chancen noch das wichtige 3:3 zu machen.

Die Psychospiele jedenfalls sind nach diesem Resultat mehr als eröffnet. „Gewinnen wir alle Spiele, steigen wir auf. „Drei Siege sind der Aufstieg!“, betonte Resvanis auch in Richtung DV. Es bleiben spannende Tage in der Bezirksliga.

„Drei Siege sind der Aufstieg!“

Peter Resvanis betont, dass 03 weiter alles in der Hand hat

Dieses Spiel hätte ein Stadion verdient gehabt

Hunderte Zuschauer, farblich passende Fan-Shirts

Wenn sich auf dem Parkplatz vor der Klingenhalle ein minutenlanger Rückstau bei der Abfahrt bildet, dann hat entweder der BHC gespielt – oder ein Spiel hat Fußball-Solingen so sehr elektrisiert wie lange keines mehr. Am Sonntag war letzteres der Fall: Ditib-Vatanspor gegen Wald 03 am Weyersberg hatte ein ganz eigenes Flair entwickelt.

Die rote Wand: Wald 03 war mit Hunderten Fans gekommen.

Sicher, Spiele dieser Dimension sind in Solingen inzwischen selten – wobei sich beide Kontrahenten des Sonntags aufmachen, daran etwas zu ändern. Und ja: Auf den Heimvorteil des Weyersbergs wollte DV im vielleicht entscheidenden Spiel um den Landesliga-Aufstieg auch nicht verzichten. Nichtsdestotrotz wurde an diesem Sonntagnachmittag bei herrlichem Fußballwetter erneut klar, welches (Fan-)Potenzial im Solinger Fußball schlummert. Allein aufgrund des Andrangs hätte dieses Spiel ein Stadion verdient gehabt.

Das zeichnete sich im Drumherum ganz klar ab: Die wohl 1250 Zuschauer (offizieller Spielbericht) drängten sich in Dreier- bis Fünferreihen um den gesamten Platz und waren alleine deshalb ganz schwer zu kalkulieren, und auch die Versorgungssituation hätte in einem Stadion eine ganz andere sein können. Gerade bei der prallen Sonne wären mehrere Getränkestande sicher sinnvoll gewesen. Allein DV waren die Hände gebunden: Im Verkaufsstand rotierte das Personal durchgehend, Platz für weitere Stände gab es nicht.

Auch, weil DV sich Bauzäune beschafft und so den Zuschauerstrom zu einem Eingang kanalisiert hatte. Das bleibt festzuhalten: Die Hausherren hatten alles getan, um dem Derby den bestmöglichen Rahmen zu geben. Türkische Musik, Dutzende Ordner und Einlauf-Kinder waren hiervon nur die Spitze des Eisbergs.

Die Zuschauer taten ihr übriges: Die sich mehrheitlich gegenüberstehenden, durchweg lauten Fanblöcke waren in passenden Fan-Shirts gekommen: DV in Weiß, 03 in Rot. Und: Alles war friedlich! -tl-

So haben sie gespielt

DV: Karagiannis; Demirtas (66. Jaha), Urata, Uzunlar, Yagmur; Dogan (77. Önel), Demba, Adachi (66. Azhil), Daff; Türkmen (90. Hacisalihoglu), Cakici
Gelb-Rot: Cakici (71.)

Wald 03: Gidopoulos; Andritzke (54. Savinov), La Rosa (84. Goronczewski), Schreckenberg, Molina-Fertita; Bajut (78. Nelkenbrecher), Heist, Sezer, Blazic; Lorefice (44. Kofner), Balaj

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