Fußball

DV bleibt ohne Tor, sichert sich aber den ersten Punkt

Asterios Karagiannis war ein sicherer Rückhalt des Landesligisten DV – er blieb diesmal ohne Gegentor.
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Asterios Karagiannis war ein sicherer Rückhalt des Landesligisten DV – er blieb diesmal ohne Gegentor.

0:0 des Solinger Fußball-Landesligisten beim SC Reusrath.

Von Jürgen König

Solingen. DV Solingen hat am zweiten Spieltag seinen ersten Landesliga-Punkt in der Vereinsgeschichte geholt. Beim SC Reusrath hieß es nach 90 Minuten 0:0. „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch schwer getan, nach dem Wechsel waren wir drückend überlegen“, sagte Acar Sar und vermisste den erlösenden Treffer.

Von harten Einheiten hatte der Coach vor dem Anpfiff gesprochen – und die 0:9-Pleite beim FC Remscheid mit vielen Ursachen begründet. Eine gab es diesmal nicht, statt des großen Naturrasens konnten sich die Solinger auf dem gewohnten Kunstrasen messen. Und schnell wurde auch klar, dass eine in der Nachbarstadt noch schmerzlich vermisste Tugend diesmal mit an Bord war: der Wille, Zweikämpfe bedingungslos zu führen und für sich zu entscheiden.

Es war ein Grund mit dafür, dass DV das Geschehen vor 120 Zuschauern ausgeglichen gestaltete. Reusrath kam einige Male gefährlich über die rechte Seite, einmal musste Yoshiki Urata sogar in höchster Not retten. Aber ansonsten hatte Keeper Asterios Karagiannis einen wesentlich ruhigeren Nachmittag als eine Woche zuvor, zumal taktische Umstellungen von Sar griffen.

Ein Manko fand indes in Langenfeld seine Fortsetzung, Durchschlagskraft suchte man lange Zeit vergeblich. Da änderte auch die Saisonpremiere des letztjährigen Bezirksliga-Torjägers Ismail Cakici zunächst nichts dran. Hoffnung auf mehr als den ersten Punktgewinn kam dennoch erst recht nach 70 Minuten auf, als Reusrath eine Gelb-Rote Karte kassierte und fortan in Unterzahl agieren musste. Schon bis dahin und auch danach betrieben die Gäste Chancenwucher, Acar Sar hatte Anlass zu weiterem Ärger: „Mindestens einen Elfmeter hätte es für uns geben müssen.“ In der Defensive mussten die Fans auch noch mal durchatmen, aber die Null stand letztendlich.

Bei Ditib-Vatanspor hofft man nun auf weitere Zähler, wenngleich es am nächsten Sonntag zum bislang optimal punktenden Spitzenreiter DJK Adler Frintrop geht. Ebenso groß ist der Wunsch, nach den Bohrungen auf dem Weyersberg-Platz wieder voll trainieren zu können.

DV: Karagiannis; Abou Laila (68. Kizilarslan, 75. Yalcin), Mujde, Urata, Uzunlar, Yagmur, Kücüktireli (89. H. Türkmen), Perne, Adachi, T. Türkmen, Cakici

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