American Football

Die Solingen Paladins benötigen dringend noch einen Erfolg

Auch auf die Qualitäten von Alexander Busch (l.) und Moses Harris (M.) wird es am Samstag bei den Paladins ankommen.
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Auch auf die Qualitäten von Alexander Busch (l.) und Moses Harris (M.) wird es am Samstag bei den Paladins ankommen.

Im vorletzten Zweitliga-Spiel der Saison fahren die Klingenstädter zu den Hildesheim Invaders.

Von Thomas Rademacher

Der Klassenerhalt in der GFL 2 ist für die Paladins zum Greifen nah. Doch zumindest einen Sieg benötigen die Solinger Footballer noch, um auch in der kommenden Saison zweitklassig zu spielen. Um einen Showdown gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Essen Cardinals zu vermeiden, muss das Team von Chefcoach Michael Tiedge am Samstag (16 Uhr) bei den Hildesheim Invaders gewinnen. Die allerdings befinden sich in sehr guter Form und haben sogar noch Chancen auf den Aufstieg.

Mit 12:4-Punkten führen die Invaders die Nordgruppe an und verfügen über die beste Offensive der Liga. 315 Punkte erzielte Hildesheim bisher. Eine ähnlich starke Defensivleistung wie vorige Woche beim 3:14 gegen die Paderborn Dolphins gerät für die Paladins also zur Pflicht. „Wir wissen, was in uns steckt“, sagt Michael Tiedge. „Wir sind gegen Hildesheim Außenseiter und müssen am oberen Leistungslimit spielen.“

Einfach wird dies nicht, zumal bei den Solingern einige Spieler ausfallen. Quarterback Jeremy Konzack fehlt mit einer Schulterverletzung bis zum Saisonende, dazu sind auch andere wichtige Akteure in anderen Mannschaftsteilen nicht einsatzbereit. „Die beiden Trainingseinheiten in dieser Woche dienten vorrangig dazu, die Lücken zu füllen und Spielzüge anzupassen“, sagt Offensiv-Koordinator Markus Blessmann.

Eine Steigerung im Angriff ist zwingend nötig, um beim Favoriten eine Chance zu haben. Das bedeutet auch, dass Quarterback Alexander Busch einen besseren Tag erwischen muss als gegen Paderborn. Dazu benötigt Runningback Moses Harris ein bisschen Raum, um seine Qualitäten auf das Feld bringen zu können. „Viele von uns gehen auf dem Zahnfleisch, aber jetzt ist keine Zeit für Ausreden. Es geht in jedem Spielzug um den Verbleib in der Liga“, betont Teamkapitän Jan Berens.

Und auch Tiedge weiß: „Der Druck ist natürlich langsam greifbar. Trotzdem sind wir optimistisch, da wir die Entscheidung in den eigenen Händen halten.“ Denn eines ist gewiss: Sogar im Falle einer Niederlage könnten sich die Paladins am letzten Spieltag mit einem Sieg in Essen retten.

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