„Die Magdeburger müssen nie nachdenken“

Christopher Rudeck zeigte in der ersten Hälfte zwar ein paar schöne Paraden, musste aber dennoch unheimlich oft hinter sich greifen. Der Frustlevel war hoch. Foto: Mathias M. Lehmann
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Christopher Rudeck zeigte in der ersten Hälfte zwar ein paar schöne Paraden, musste aber dennoch unheimlich oft hinter sich greifen. Der Frustlevel war hoch.

Löwen treten nicht so auf, wie sie es sich vorgenommen haben

Von Thomas Rademacher

Die Linie der Schiedsrichter fand bei Christopher Rudeck wenig Anklang. Das hatte der Torhüter des Bergischen HC in der ersten Halbzeit zum Ausdruck gebracht und dafür prompt die Gelbe Karte gesehen. „Magdeburg geht gerne Vollgas ins Eins-gegen-Eins, und wenn die Unparteiischen dann nicht helfen und beim vierten oder fünften Schritt unterbrechen, wird es schwierig, das zu verteidigen. Dafür ist die Qualität des Gegners zu hoch“, sagte der Keeper. Angesichts der deutlichen 25:38-Niederlage ließ Rudeck aber keinen Zweifel daran aufkommen, dass seine Mannschaft verdient ohne Punkte nach Hause fuhr: „Die Magdeburger müssen nie nachdenken. Wir haben nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten.“

Das stand auch für Tomas Babak fest, der mit sieben Toren zu den besseren BHC-Spielern gehörte. „Wir waren von Anfang an nicht ganz da“, ärgerte sich der Tscheche. „Da sind mir persönliche Leistungen dann auch erstmal egal.“ Der 0:7-Lauf gleich zu Spielbeginn sei entscheidend gewesen. „Wir machen als Profis natürlich weiter und glauben auch daran, dass noch etwas gehen kann. Aber letztlich muss man sagen: Ob Angriff, Abwehr, Rückzug, erste oder zweite Welle – wir waren in allen Bereichen des Spiels schlechter als der Gegner.“

Geschäftsführer Jörg Föste hob zumindest zwei positive Aspekte hervor: „Die Entschlossenheit von Tomas Babak und die Quote von Emil Hansson.“ Letztgenannter erzielte sechs Treffer, was seine Bestleistung in dieser Saison war. Als Team seien die Löwen allerdings vor allem im Angriff und bei Wechseln nicht wach genug gewesen. „Es war ein verdienter Sieg des SCM – auch in der Höhe“, zog Föste daher ein ernüchterndes Fazit. „Punkten müssen wir gegen andere – beispielsweise gegen Hannover.“ Die Niedersachsen kommen am Donnerstag (19.05 Uhr) in die Klingenhalle.

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