Handball

Die Mädchen verspielen klare Führung

Lucy Krahwinkel war bei der Punkteteilung gegen Bad Schwartau kaum zu stoppen.
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Lucy Krahwinkel war bei der Punkteteilung gegen Bad Schwartau kaum zu stoppen.

Jugend-Bundesliga: Die Spiele BHC - VfL Bad Schwartau und BHC-A-Jungs gegen Dormagen.

Von Lutz Clauberg

Lucy Krahwinkels achter Treffer zur 23:17-Führung sorgte in der 51. Minute für zufriedene Gesichter. Kaum jemand der 150 Zuschauer im BHC-Leistungszentrum hatte den VfL Bad Schwartau noch auf der Rechnung. Doch es kam anders. Assina Müllers plötzlich total verunsichertes Teams verspielte den stattlichen Vorsprung und musste am Ende sogar noch froh sein über das 23:23 (16:8).

Im finalen Gruppenspiel wartet am 19. November vor eigenem Publikum der kaum zu bezwingende Gruppensieger Borussia Dortmund. Bad Schwartau kann den BHC noch überholen, wenn ein Sieg mit mehr als zwei Toren Unterschied in Rostock herausspringen sollte.

„Wir hatten Angst zu gewinnen“, sagte die Trainerin natürlich sehr enttäuscht über den Verlauf eines Spiels, in dem der BHC lange souverän auftrat und wenige Fehler produzierte. Assina Müller: „Die haben wir dann in der letzten Viertelstunde gemacht, und der Gegner hat das bestraft.“ Hinzu kamen zum Teil leichtfertig vergebene Großchancen und Zeitstrafen.

Auffällig war auch die Diskrepanz zwischen rechter und linker Angriffsseite. Die Linkshänderinnen Lucy Krahwinkel und Berenike Pauls erzielten gemeinsam 13 Treffer – von den anderen Positionen kam eindeutig zu wenig. Die Deckung arbeite gut bis sehr gut, wenngleich die Schwartauer Linksaußen Farina Meyer (8) zu oft zum Wurf kam.

BHC: S. Karsch, Lindemann; Krahwinkel (8), Pauls (5), Bassalay (4, 2), Becker (2), A. Karsch (1), Barth (1), Bauer (1), Emgen (1)

Die A-Jungs kassierten trotz 17 Treffern von Joe Ballmann ihre erste Niederlage. Dormagen gewann 40:34 (21:17). „Wir haben in der zweiten Halbzeit besser verteidigt und haben den 30:30-Ausgleich geschafft“, berichtete Trainer Jens Sieberger. Dormagen legte wieder drei Treffer vor. Sieberger: „Das war der Motivationskiller.“

BHC: Beckert, Reising; Ballmann (17, 6), Wolfram (6, 1), Graf (4), Gießelmann (3), Schwarz (2), Mussumecci (1), Schaper (1), Brinkmann, Metz, Höschler

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