Handball

Die Heim-Serie des HSV soll unbedingt halten

Lara Karathanassis und der HSV Solingen-Gräfrath peilen den fünften Heimsieg an. Foto: Lars Breitzke
+
Lara Karathanassis und der HSV Solingen-Gräfrath peilen den fünften Heimsieg an.

Die Männer-Oberligisten spielen auswärts.

In der 2. Frauen-Bundesliga hat der HSV Solingen-Gräfrath durch das großartige 37:21 in Regensburg den Relegationsplatz zwei hinter dem VfL Waiblingen erobert. Dahinter rangieren mit Frisch Auf Göppingen und den Füchsen Berlin zwei sehr ambitionierte Teams, die am vergangenen Wochenende nicht im Einsatz waren. In einer Hinsicht ist der HSV sogar Spitze: Das in der Klingenhalle ungeschlagene Team von Kerstin Reckenthäler hat die beste Heimbilanz. „So soll es auch bleiben“, sagt die Trainerin, die sich mehr Unterstützung von den Rängen wünscht. „300, 350 Zuschauer wären schon schön.“ Die fünf Heimspiele besuchten im Schnitt 269 Menschen – mehr hatten laut offizieller Statistik Göppingen (617), Nürtingen (363), Regensburg (346) und Leipzig (290). Schlusslicht ist Werder Bremen (86).

Am Samstag ab 18.15 Uhr geht es gegen die TG Nürtingen um Punkte. Die beiden Duelle in der Spielzeit 2020/21 entschied der HSV mit 28:23 und 32:24 für sich, am 4. Januar 2020 gewann Nürtingen mit 32:19. Auf dem Papier sind die Gastgeberinnen favorisiert - wenngleich Kerstin Recken-thäler wie eigentlich immer deutliche Warnungen ausspricht. „Das ist schon eine gute Mannschaft, die seit dieser Saison oft sehr offensiv verteidigt. Wir müssen Lösungen finden.“ Außerdem stellt der Gegner aus Baden-Württemberg die beste Torjägerin der Liga. Bei Kerstin Foth stehen 91 Treffer (davon 37 Siebenmeter) zu Buche. Es kommt also zum direkten Duell mit Verfolgerin Vanessa Brandt. Die Gräfratherin steht bei 84 (28) Einschüssen. Foth kam im Sommer aus Herrenberg, spielte dort als Rechtshänderin im rechten Rückraum. „In Nürtingen ist sie auf der Mitte“, weiß Reckenthäler. Nicht als klassische Spielgestalterin, sondern als Distanzwerferin und prima Eins-gegen-Eins-Spielerin. Auf dem Schirm hat Reckenthäler außerdem die Halblinke Lea Schuhknecht und Rechtsaußen Nina Fischer.

Der BHC II mit Coach Mirko Bernau (Mitte) ist am Samstag in Dinslaken im Einsatz.

Männer, Oberliga: HSG Hiesfeld/Aldenrade - Bergischer HC II (Sa., 19 Uhr). 15 Tage nach der Niederlage im Top-Spiel bei Borussia Mönchengladbach geht es für den Tabellenzweiten wieder um Punkte. „Wir arbeiten an einem Arbeitssieg“, rechnet Mirko Bernau mit reichlich Gegenwehr beim körperlich durchaus kernigen Gegner. „Das wird kein Spaziergang“, glaubt der Trainer. Wichtig sei es, sich nach dem Höhepunkt in Mönchengladbach wieder total zu fokussieren und mit Willen und Leidenschaft aufzutreten. Personell berichtet er von möglichen Ausfällen: Lennart Austrup, Tobias Joest und Tobi Schmitz waren krankheitsbedingt nicht beim Training. Sollte Joest ausfallen, würde Bernau Jugend-Torwart Silas Elsässer nominieren.

TV Lobberich - TSV Aufderhöhe (So., 11.45 Uhr). Während der BHC II aufsteigen möchte, steht beim TSV der Klassenerhalt auf der Wunschliste. Sechs Punkte hat Heino Kirchhoffs Truppe bereits geholt – bemerkenswert, schließlich kommt das Gros der Mannschaft aus unteren Ligen. Beim TV Lobberich sieht Kirchhoff die Stärken vor allem auf der rechten Seite mit Benedikt Liedtke und Jan von Eycken. „Sie werfen reichlich Tore“, weiß Kirchhoff, viele aus erster und zweiter Welle. „Sie sind mega schnell. Wir müssen also den Rückzug hinkriegen.“ Stefan Hölzel hatte sich beim 21:31 gegen den LTV Wuppertal das Knie verdreht, Kevin Tobolski sei noch kein Thema, so Kirchhoff.

Verbandsliga: interaktiv . Handball II - Solinger TB (Sa., 15.30 Uhr). Vier Auswärtsspiele hat der STB bestritten und nur eins gewonnen – das und die Tatsache eines Negativ-Laufs mit vier Niederlagen in Serie spricht gegen Robert Heinrichs’ Truppe. Der Trainer ist dennoch optimistisch, zumal die Ratinger mit erst fünf Zählern auch noch nicht wirklich viel gerissen haben. „Ich hätte vor Weihnachten gerne noch vier Punkte“, sagt der Trainer. Durchaus realistisch, denn am 19. Dezember geht es zur MTG Horst nach Essen. Am 11. Dezember gegen die Bergischen Panther II ist der STB nur Außenseiter.

Frauen-Oberliga

BHC: Anwurf in Hilgen am Sonntag ist um 17 Uhr. Die Bergischen Panther haben zuletzt 21:36 gegen Königshof verloren. Auch ohne Sharelle Maarse und Daria Blume ist der Tabellenführer haushoher Favorit. Trainer Lars Faßbender: „Wir wollen nachlegen.“

HSV II: Gegen das Schlusslicht GSG Duisburg fehlt mit Mona Pasternak am Sonntag (18 Uhr, Kannenhof) die beste Spielerin. Pasternak zog sich in Überruhr einen Nasenbeinbruch zu und muss operiert werden. Dennoch sind zwei Punkte Pflicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Aufstiegsrunde rückt näher und sorgt weiter für Kritik
Aufstiegsrunde rückt näher und sorgt weiter für Kritik
Aufstiegsrunde rückt näher und sorgt weiter für Kritik
Überragender Babak schiebt großen Frust
Überragender Babak schiebt großen Frust
Überragender Babak schiebt großen Frust
Luca Vogel holt sich Bronze beim Hallen-Comeback des SLC
Luca Vogel holt sich Bronze beim Hallen-Comeback des SLC
Luca Vogel holt sich Bronze beim Hallen-Comeback des SLC
Szücs sieht Perspektive für BHC-Talente
Szücs sieht Perspektive für BHC-Talente
Szücs sieht Perspektive für BHC-Talente

Kommentare