Verein

Die gute Seele des Vereins ist seit 881 Jahren dabei

Das Team um Helmut Ohliger (l.) und Hans-Werner Schmitz sorgte zuletzt auf der Anlage für einen Top-Zustand. Foto: Christian Beier
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Das Team um Helmut Ohliger (l.) und Hans-Werner Schmitz sorgte zuletzt auf der Anlage für einen Top-Zustand.

Wald 03: Ältestenrat und Ehrenmitglieder leisten wertvolle Dienste.

Von Timo Lemmer

In öffentliche Erscheinung treten sie vor allem bei den Heimspielen von Wald 03. Ob Senioren oder Junioren der Sportvereinigung spielen – die Mitglieder des Ältestenrats der Walder kassieren, kommunizieren und sorgen für Ordnung. Doch die engagierten Altmitglieder sind an der Carl-Ruß-Straße nicht nur das freundliche Begrüßungskomitee und Ordner mit auffällig gelben Westen. Als gute Seele des Vereins engagieren sich die Senioren insbesondere im Hintergrund, pflegen unter der Woche die Anlage, sorgen für Identifikation und nehmen dem Vorstand so in vielerlei Hinsicht Arbeit ab. „Wir leben den Slogan des Vereins“, sagt Helmut Ohliger, der auf den Leitspruch „Einmal 03, immer 03“ verweist.

Neben dem Ältestenrat, der aus acht besonders engagierten Mitgliedern besteht, sind die Walder stolz über 13 Ehrenmitglieder insgesamt: Die gehören alle mindestens 50 Jahre dem Verein an. Ohliger, der als 80-Jähriger selbst 68 Jahre Vereinszugehörigkeit auf dem Buckel hat, hebt in diesem Jahr vier Mitglieder besonders hervor: Die 95-jährigen Manfred König und Helmut Stuhlmann sind seit 80 Jahren im Verein. Sein 75. Vereinsjubiläum beging zudem Günter Abels, der zur großen Trauer seiner Weggefährten kürzlich im Alter von 88 Jahren verstarb. Und Manfred Fröhlich ist 2021 seit 70 Jahren Mitglied der Sportvereinigung. Insgesamt kommen die 13 Ehrenmitglieder auf 881 Jahre Vereinszugehörigkeit, wie eine weitere treibende Kraft, Hans-Werner Schmitz, weiß: Er gehört seit 56 Jahren dem Verein an und zeichnet für die Mitglieder-Verwaltung im Fußball-Traditionsverein verantwortlich.

Besonderes Gewicht als beratende Stimme hat dabei der Ältestenrat, der sich durch die Pandemie ein wenig gebremst sieht.

Hoffnung auf Herbsttour, Unterstützung des Konzepts

Die monatlichen Treffen, bei denen es laut Ohliger um „Austausch, Aktuelles und auch Vergangenheit“ geht, müssen ausfallen: „Und Geld löhnen müssen alle.“ Denn zur Abmachung mit den Ehefrauen zum großen zeitlichen Einsatz gehört es, dass es im Herbst gemeinsam als Gruppe auf Tour geht: „Wir hoffen, in diesem Jahr wieder los zu können.“ Tätigkeiten gibt es aber auch aktuell. Unlängst war die Anlage dran. „Mit gehörigem Abstand haben wir klar Schiff gemacht“, so Ohliger, dessen Ältestenrat schon mal städtisches Lob einheimst: Klar, der Platz an der Korkenziehertrasse ist ja auch immer top gepflegt. Und was wünschen sich die langjährigen Mitglieder für die Zukunft? „Erst mal, dass es überhaupt losgeht. Und dann will sich der Verein etwas professioneller aufstellen.“ Die Unterstützung des Ältestenrats haben die Vereinsverantwortlichen dabei sicher.

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