Handball

Die Gräfrather C-Mädchen sind gut drauf

Juli Kupfer und die C-Jugend des HSV Solingen-Gräfrath holten den zweiten hohen Sieg in der Regionalliga. Foto: Kurt Kosler
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Juli Kupfer und die C-Jugend des HSV Solingen-Gräfrath holten den zweiten hohen Sieg in der Regionalliga.

Jugendhandball, Regionalliga: Die BHC-A-Mädchen beißen sich durch.

Auch am zweiten Regionalliga-Spieltag gab es mehr Siege als Niederlagen.

A-Mädchen: Bergischer HC – Fortuna Düsseldorf 27:21 (11:9). Aus unterschiedlichen Gründen, berichtet Trainer Gunther Weck, ging der BHC zum Saisoneinstand nur mit acht Feldspielerinnen in die Partie. „Drei wurden so gefoult, dass sie eigentlich nicht mehr spielen konnten“, monierte der Coach die Gangart des Gegners – und die Leistung der Unparteiischen: „Bei guten Schiedsrichtern sieht Düsseldorf mehr als zwei rote Karten.“ Seine von Pauline Decker angeführte Mannschaft belohnte sich gegen Niki Münchs Team durch großen Kampf.

BHC-Tore: Decker (9, 1), Bassalay (7), A. Karsch, Schacht (beide 3), Themann, Zimmermann (je 2) und Weck

HSV Solingen-Gräfrath – TSV Bonn rrh. 30:17 (12:11). Die mit fünf B-Jugendlichen in der zweiten Halbzeit ganz stark auftrumpfenden Gräfratherinnen gewannen souverän. Beste Spielerin war Emily Kramer am Kreis.

HSV-Tore: Taymaz (7, 1), Pasternak (6), Kramer (5), Pannes (4, 1), Dorgathen, Manthey (beide 2), Kortmann (1, 1), Groß-Bölting, Hombrecher und Barth

B-Mädchen: HSV Solingen-Gräfrath – HSG Merkstein 20:21 (9:10). Eine aus Sicht von Trainerin Ariane Bergfeld unnötige Niederlage. Kämpferisch war alles in Ordnung. Lynn Metozzi sorgte im Angriff für schöne Szenen, und Emily Kramer organisierte den Mittelblock klasse.

HSV-Tore: Kramer, Metozzi (beide 4), Schlösser (3), Bauer, Manthey, Barth, Puschmann (alle 2) und Willich

Holten Platz drei mit der Niederrheinauswahl (von links): die BHC-Spieler Malte Wolfram, Paul Vetter, Yannick Höschler, Paul Schwarz, Marian Mager, Lion Schmidt, Moritz Brinkmann, Leander Altena, Roman Babic und Robin Schaffert.

C-Mädchen: HSV Solingen-Gräfrath – HC Gelpe/Strombach 34:18 (18:8). Die Solingerinnen sind in dieser Saison ein heißer Kandidat für einen Spitzenplatz. Das zeigte sich auch beim zweiten Kantersieg. „Wir sind aus einer stabilen Deckung immer wieder in unser überragendes Tempospiel gekommen“, sagte Julia Spitzer. Dadurch fielen reichlich einfache Tore. Die Trainerin sah aber auch schöne Einzelaktionen und Treffer aus der zweiten Reihe.

HSV-Tore: Kampel (9), M. Zakszewski (7), Kupfer (6), Achilles (4), Henke, Späth, Seiffarth (alle 2), Kühn und Napierala

A-Jungen: Tus Opladen – HSV Solingen-Gräfrath 29:32 (11:20). Die Mannschaft von Volker Arendt dominierte das Geschehen in der ersten Halbzeit eindeutig. „Dann haben wir uns vom stark kämpfenden Gegner beeindrucken und von der aufkommenden Hektik anstecken lassen“, sagte der Coach. Am Ende brachte die Mannschaft das Spiel prima über die Runde. Arendt: „Den Ausschlag gab die insgesamt starke Leistung des Rückraums.“

HSV-Tore: Napierala (11, 4), Brückner, Rauh (Beide 5), Nippes (4), Hausmann (2), Gumbrich, Amaadacho, Schiewe, Schmidt und Lau

B-Jungen: HSV Gräfrath – Tus Königsdorf 22:29 (11:17). Trainer Julius Bögel Dichter sprach von einer „eigentlich spielerisch und taktisch soliden Leistung“. Der Gegner war allerdings körperlich deutlich überlegen. „Mit dieser Härte haben wir uns schwer getan.“

HSV-Tore: J. Heinekamp (9, 1), Bohne (5, 2), Manthey (3), Martin (2), Dräger, Gallittu und Schmidt

C-Jungen: Haaner TV – Bergischer HC 16:34 (10:14). Mit der ersten Hälfte war Trainer Jan-Lukas Stibbe überhaupt nicht zufrieden. Es folgte eine deutliche Steigerung. Stibbe: „Die Abwehr war besser und der Grund für einfache Ballgewinne, durch die wir einfache Tore werfen konnten.“

BHC-Tore: Püttmann, Scheithauer (je 6), Fischer, Kreitz (beide 6, 1), Kpeglo (4, 1), Büdenbender (3), Klatt (2) und Bernau

Auswahl

Platz drei: Mit der nicht für den Deutschland-Cup qualifizierten Niederrheinauswahl der Jahrgänge 2005 und jünger holten zehn Spieler des Bergischen HC den dritten Platz bei einem herausragend besetzten Turnier in Niedersachsen. Im „kleinen Finale“ hieß es 25:22 gegen Sachsen. Erster wurde das ganz starke Team aus Hessen vor dem Mittelrhein.

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