Männer-Oberliga

Die funktionierende Abwehr-Taktik sorgt für den Aufderhöher Höhenflug

Große Aufregung: Nach 41 Minuten war die Partie für Christopher Richter beendet. Zu diesem Zeitpunkt stand es 24:17 – ohne ihn agierte der TSV anschließend deutlich schlechter. Foto: Lutz Clauberg
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Große Aufregung: Nach 41 Minuten war die Partie für Christopher Richter beendet. Zu diesem Zeitpunkt stand es 24:17 – ohne ihn agierte der TSV anschließend deutlich schlechter.

Männer-Oberliga: TSV siegt 31:24 gegen Homberg.

Von Lutz Clauberg

Heino Kirchhoff hat getüftelt. Ein Misserfolgserlebnis in einem Testspiel gegen den Solinger TB brachte der Aufderhöher Coach auf die Idee, seine Hintermannschaft anders zu formieren und auszurichten. Die Taktik ging auf. Zuletzt in Hiesfeld, jetzt beim ersten Heimspiel gegen den VfB Homberg. „Wir haben bei unseren drei Siegen je nur 24 Tore kassiert“, freute sich Kirchhoff über einen in der Tat herausragenden Wert. 31:24 (16:11) hieß es gegen einen Gegner, den Kirchhoff als ganz gut besetzt bezeichnete.

Dass die Duisburger nichts zu bestellen hatten, begründete er mit der Top-Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben sehr engagiert gedeckt und immer wieder Pass- und Laufwege zugestellt.“ Und im Angriff habe irgendwie irgendjemand die Lücke gefunden. Bester Mann war Linksaußen Sebastian Pepke. Am Kreis glänzte Florian Felder. Einer von fünf eingesetzten Rückraumspielern zeigte in vielen Phasen, dass mit ihm in der Oberliga mehr als nur zu rechnen ist: Christopher Richter. Der 21-Jährige feuerte Würfe mit reichlich Gewalt ab, verzeichnete eine gute Quote und stand vor allem auch in der Deckung seinen Mann – bis zur 42. Minute. Nach einem Zusammenprall mit dem Homberger Noah Adrian schied er blutüberströmt aus. Es folgte ein kurzer Aufenthalt im Krankenhaus wegen des heftigen Cuts an der Oberlippe und einer Gehirnerschütterung, ehe das Talent wieder gut gelaunt bei der Siegesfeier im Ohligser Esszimmer auftauchte. Beim Heimspiel am Mittwoch gegen den haushohen Favoriten Borussia Mönchengladbach (20 Uhr, Heiligenstock; Zuschauer sind nicht zugelassen) fehlt Richter indes auf jeden Fall.

TSV: Diel, Bachmann; Felder (8, 2), Pepke (7), C. Richter (5), Wiese (3), Isermann (2), Becker (2), Dörner (2), Sikic (1), Ickler (1)

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