Handball

Die FALS kehrt als Deutscher Meister zurück

Das Trainerteam Markus Pütz und Christoph Rath nutzte die spärliche Freizeit auch für touristische Aktivitäten.
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Das Trainerteam Markus Pütz und Christoph Rath nutzte die spärliche Freizeit auch für touristische Aktivitäten.

Beim Bundesfinale in Berlin freut sich die NRW-Sportschule über einen Titel und zwei vierte Plätze

Von Thomas Rademacher

Erstmalig hatte sich Friedrich-Albert-Lange-Schule (FALS) mit drei Mannschaften für das Handball-Bundesfinale im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ qualifiziert. Schon dies unterstrich die Qualität, die die NRW-Sportschule in Kooperation mit Vereinen wie dem Bergischen HC und HSV Solingen-Gräfrath hervorbringt. Für die vorläufige Krönung sorgten nun die Jungen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2007 bis 2010). Sie boten während des gesamten Turniers eine überragende Leistung und setzten sich im Finale mit 15:12 (8:3) gegen die Gesamtschule Melsungen durch. 500 Schülerinnen und Schüler der FALS unterbrachen am Freitagmorgen den Unterricht, um in der Sporthalle per Livestream dabei zu sein.

500 waren beim Finale live dabei.

„Aus der Heimat haben die Jungs unheimlich viele Videos bekommen. Das war noch mal ein echter Motivationsschub für das Finale“, freute sich Markus Pütz, der für die beiden Jungenteams in der Hauptstadt gemeinsam mit Christoph Rath verantwortlich war. Da die Mannschaft in der WK II (Jahrgänge 2005 bis 2008) teilweise parallel spielte, konnten nicht immer beide Trainer dabei sein. „Christoph war in der Zwischenrunde bei den Jüngeren, ich bei den Älteren“, berichtet Pütz.

Wir gehören in drei Wettbewerben zur Top-Vier des Landes.

Markus Pütz, Trainer
Die Schüler der FALS freuten sich über den Gewinn der Deutschen Meistertitels.

Sportlich hätte es bis zum Halbfinale nicht besser laufen können. Alle Teams, also auch die WK III-Mädchen schafften den Sprung ins Halbfinale. „Dort hat man dann schon gemerkt, dass es auch körperlich sehr anstrengend war“, meinte Pütz. Die FALS-Delegation hatte drei Corona-Fälle in ihren Reihen, dazu fiel aus demselben Grund auch noch Trainerin Lisa Nettersheim aus, so dass Max Schweter bei den Mädchen auf sich alleine gestellt war. Und mit Malte Wolfram war einer der stärksten Spieler wegen eines Infektes gar nicht erst mit nach Berlin gefahren. Pütz: „Da wir pro Team nur elf Spieler mitnehmen durften, waren wir teilweise also dünn besetzt.“ Die älteren Jungen sowie die Mädchen mussten sich mit den Spielen um Platz drei zufrieden geben, die jeweils knapp verloren wurden. „Trotzdem ist es als Schule ein unheimlicher Erfolg. Wir gehören in drei Wettbewerben zur Top-Vier des Landes“, sagte der Coach.

Besonders heraus ragt freilich die Mannschaft, die sich nun Deutscher Meister nennen darf. Im Finale machte Lasse Hertzberg den Unterschied, indem er 8 der 15 Tore erzielte. „Stark gehalten hat Magnus Berblinger“, hob Pütz zudem den Torhüter hervor. Nach dem Sieg am Freitagmorgen begann für den Handball-Nachwuchs die Party – mit Apfelschorle natürlich. Am Nachmittag war Sightseeing in Berlin angesagt, am Abend ging es auf die große Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling Halle.

Meisterteam

Spieler: Magnus Berblinger, Timon Fischer, Jamie Kpeglos, Jannis Klatt, Fynn Büdenbender, Magnus Elia Hosan, Justus Jonas Püttmann, Lasse Hertzberg, Fabian Beyer, Frederik Menhart, Ole Henning Fuchs.

Trainer: Markus Pütz, Christoph Rath

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