Handball

Die Bergischen Löwen planen eine Rückkehr in die Trainingshalle

In diesen Tagen dürfen auch die Profisportler des BHC um Trainer Sebastian Hinze nicht gemeinsam auf dem Feld stehen. Die behördlich verordnete Quarantäne dauert für die meisten noch bis Sonntag. Foto:
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In diesen Tagen dürfen auch die Profisportler des BHC um Trainer Sebastian Hinze nicht gemeinsam auf dem Feld stehen. Die behördlich verordnete Quarantäne dauert für die meisten noch bis Sonntag.

Ein weiterer Spieler des Handball-Bundesligisten wurde positiv getestet, so dass sich die Anzahl der Corona-Infektionen auf fünf erhöht.

Von Thomas Rademacher

Bis einschließlich Sonntag befinden sich die Handballer des Bergischen HC noch in Quarantäne. Das betrifft zumindest die Spieler, die durchgängig negativ getestet werden. Profis mit Befund müssen hingegen noch länger in der Isolation ausharren. Nach der jüngsten Kontrolle erhöhte sich der Anzahl der Corona-Fälle in der Mannschaft von vier auf fünf. „Wann die betreffenden Spieler aus der Quarantäne entlassen werden, hängt auch vom Zeitpunkt ihrer erstmaligen positiven Testung ab“, erläutert BHC-Geschäftsführer Jörg Föste. Demnach könnten im günstigsten Fall zwei am Dienstag, zwei weitere am Donnerstag und einer in der darauf folgenden Woche die eigenen vier Wände wieder verlassen.

Für die sportliche Planung von Sebastian Hinze spielt dies ohnehin keine große Rolle. „Über allem steht, dass die betroffenen Spieler wieder gesund werden und wir diese Phase jetzt gut überstehen“, sagt der Trainer. „Sportlich rechne ich nur mit denen, die keine Infektion haben.“ So würden die Löwen zur Not auch ohne die fünf Handballer die ab kommendem Mittwoch geplante Reise in den hohen Norden antreten. Am Donnerstag, 15. April, ist der BHC um 19 Uhr beim THW Kiel zu Gast, am darauf folgenden Sonntag beginnt um 16 Uhr die Partie bei der SG Flensburg-Handewitt.

„Diese beiden Spiele bereite ich derzeit seriös vor“, sagt Hinze, der sich ebenfalls in Quarantäne befindet, nicht aber positiv getestet wurde. Für Montag ist die Rückkehr in die Trainingshalle geplant. Nach aktuellem Stand sind aus dem 19-köpfigen Kernkader elf Spieler dabei. Neben den infizierten Akteuren fehlen Yannick Fraatz, Daniel Fontaine und Maciej Majdzinski verletzt. „Abgesehen von der Gesamtsituation, in der wir uns befinden, freue ich mich natürlich darauf, wieder ins Training einzusteigen“, meint Hinze, der damit wohl auch für den Großteil seines Teams spricht.

Die Hoffnung ist natürlich, dass bei einer weiteren Testung am Wochenende keine zusätzlichen Fälle auftreten. „Letztlich werden wir versuchen, in Kiel und Flensburg das Maximale rauszuholen – in welcher Konstellation auch immer“, erläutert der Coach. Bereits am Mittwoch beginnt die Reise, von der die Löwen erst viereinhalb Tage später zurückkehren werden. „Wir übernachten von Mittwoch bis Samstag in Kiel“, sagt Hinze, der seinen guten Kontakt zu Viktor Szilagyi genutzt hat. Der Ex-BHCer und aktuelle Kieler Geschäftsführer zeigt sich gastfreundlich. „Netterweise dürfen wir das Trainingszentrum des THW benutzen.“

So ist eine Einheit am Donnerstag vor der Partie genauso möglich wie die komplette Vorbereitung auf das Duell in Flensburg. „Ob ich vor dem Spiel noch in die Halle möchte, hängt auch von unserem Zustand ab. Diese Entscheidung fällt kurzfristig“, erläutert der Coach. Dass sich die Löwen in den Duellen gegen die beiden Teams, die in dieser Saison zusammen erst drei Mal verloren haben, in der Außenseiterrolle befinden, ist klar – und wird durch die personell angespannte Situation nochmals verstärkt.

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