Leichtathletik

Die Bahn am Schaberg wird für die Sprint-Szene zum Magneten

Hürdenlauf auf hohem Niveau – im vergangenen Jahr feierte das Sprintmeeting seine Premiere. Am Samstag werden rund 260 Athletinnen und Athleten auf der Herbert-Schade-Sportanlage erwartet. Foto: Andreas Horn
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Hürdenlauf auf hohem Niveau – im vergangenen Jahr feierte das Sprintmeeting seine Premiere. Am Samstag werden rund 260 Athletinnen und Athleten auf der Herbert-Schade-Sportanlage erwartet.

Solinger Leichtathletik-Club ist am Samstag Gastgeber eines bemerkenswerten Wettkampfs.

Von Daniel Bernards und Jürgen König

Die Verantwortlichen des Solinger Leichtathletik-Clubs freuen sich darauf, an diesem Samstag ein gut besuchtes und qualitativ hochwertiges Sprinter-Sportfest ausrichten können. Zum 2. SLC-Sprintmeeting auf der Herbert-Schade-Anlage werden rund 260 Athletinnen und Athleten erwartet – das Meeting ist bis auf einzelne Restplätze nahezu ausgebucht. Die enorme Resonanz gefördert hat der Umstand, dass inzwischen wieder Wettkämpfe für alle Leichtathleten geöffnet sind, nicht mehr nur für den kleineren Teil der Kaderathleten. Zudem wurde ein Sportfest in Siegburg von der dortigen Stadt abgesagt, so dass viele der Starter am Schaberg ihren überhaupt ersten Wettkampf in der Freiluft-Saison 2021 bestreiten.

Dass man sich für die Läufe, die am Samstag ab 10.30 Uhr beginnen, viel erwarten kann, zeigt alleine die Teilnehmerliste im 100-Meter-Sprint: Gleich neun Starter kommen mit einem Meldewert von unter elf Sekunden.

Mit Max Kremser und Leif Deinet (beide SLC) starten auch die beiden derzeit leistungsstärksten Sprinter der Solinger Leichtathletik. Max Kremser läuft um 14.30 Uhr auf der 400-Meter-Strecke noch um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in der U23 und gegen Florian Weeke, einen über die Stadionrunde erfahrenen Spitzenläufer aus Köln – und je nach Verfassung danach noch auf einer weiteren Sprintstrecke. Leif Deinet, der sich zuletzt nach leichten Wadenproblemen im Training etwas zurückgenommen hat, gilt als Mitfavorit. Er plant, gegen allerdings starke Konkurrenz aus Köln und Aachen in der Klasse U18 und U20 die Läufe über 100 und 200 Meter anzugehen.

Laufbahn-Projekt soll 2022 starten

Die Kunststoffbahn, deren Belag vor nicht allzu langer Zeit eine Sanierung erfuhr, steht also endlich wieder mal im Mittelpunkt. „Alle brennen darauf, was auf die Beine zu stellen“, sagt Vorsitzender Uwe Ludwig, der trotz freien Eintritts eine Einlasskontrolle ankündigt – alles soll korrekt im Rahmen der Corona-Bedingungen laufen.

Was auf die Beine stellen will der SLC auch bezüglich einer Modernisierung der Anlage. Die Erneuerung der Tribüne in Form einer überdachten Laufbahn ist das große Projekt der Zukunft. Mit der Finanzierung von 550 000 bis 600 000 Euro – die steigenden Rohstoffkosten lassen es wie im Sportpark Aufderhöhe auch hier teurer werden – sei man auf einem guten Weg. „Alle Beteiligten wollen, wir warten auf die formelle Zusage“, erklärt Ludwig, dessen Verein dann den Bauantrag stellen will. Und auf einen Start des großen Unternehmens in 2022 hofft.

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