Handball

HSV Solingen-Gräfrath: So präsentiert sich das Team in den Testspielen

Pia Adams (Bildmitte) macht einen guten Job im HSV. Auch Nele Wey (links) und Mandy Reinarz gefielen.
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Pia Adams (Bildmitte) macht einen guten Job im HSV. Auch Nele Wey (links) und Mandy Reinarz gefielen.

Handball, 2. Bundesliga: Turnier und Testspiele - auf den einzelnen Positionen zeigt sich der Stand der Vorbereitung.

Solingen. In Melsungen beim stark besetzten Turnier des Drittligisten SG Kirchhof war Solingens Frauenhandball-Aushängeschild extrem gefordert. Gegen die Erstligisten Leverkusen und Bad Wildungen handelte man sich Niederlagen ein. Platz fünf sprang am Ende heraus.

Am Samstag standen bei der klein gehaltenen Saisoneröffnung in der HSV-Halle am Kannenhof zwei Testspiele gegen Leichtgewichte auf dem Programm – die der HSV Solingen-Gräfrath ziemlich eindeutig für sich entschied.

Gegen V & L Geleen bekam die erst 15 Jahre alte Clara Leenen wie angekündigt vom Start weg einige Spielanteile. Sie spielte unauffällig, weitgehend fehlerfrei und erzielte beim 36:13 (19:8) sogar einen Treffer von Linksaußen.

Linksaußen ist die Position, auf der aktuell ein wenig Personalnot herrscht. Franziska Penz, seit 2010 im Club, ist die einzige Spezialistin, weil Lucy Jörgens noch einige Zeit ausfallen wird. Sie verletzte sich Ende Juni bei einem Länderspiel der U20 an der Schulter. „Ich hoffe, dass ich – ohne Körperkontakt – Anfang September wieder mittrainieren kann“, sagt die 20-Jährige.

Gegen die schwachen Niederländerinnen, die zuletzt über 3 mal 30 Minuten mit 39:63 gegen den HSV-Ligakonkurrenten TuS Lintfort das Nachsehen hatten, glänzte der rechte Flügel mit Merit Müller und vor allem Hannah Kamp. Dass die Auslösehandlungen konsequent bis zum Schluss durchgespielt wurden, hatte die Trainerin ausdrücklich gefordert. Katja Grewe, Neuzugang vom TV Beyeröhde, bot bei ihrem Debüt im HSV-Tor nach langer Leidenszeit eine ordentliche Leistung.

Gegen den Drittligisten SG Kirchhof war bis zur Halbzeit kein Denken an einen weiteren sicheren Sieg. Greta Kavaliauskaité und Deborah Spatz setzten dem HSV sehr zu. Mit Wiederanpfiff lief es beim konditionell bestens aufgestellten Favoriten viel besser, am Ende hieß es 34:22 (15:14).

Während die aus Zwickau zurück in den Westen geholte und auf dem Feld immer sehr präsente Pia Adams durchaus überzeugte, ist Sina Ehmann noch nicht wirklich in der Verfassung, in der sie zum Beispiel mit ihrem Ex-Verein Göppingen am 26. März so großartig beim 34:32-Sieg über den HSV auftrumpfte. Aber bis zum Saisonstart am 10. September kann ja noch einiges am Zusammenspiel gefeilt werden.

Tore gegen Geleen: Kamp (7), Müller, Reinarz (beide 5), Fabisch (3), Senel, Weyh, Adams, Karathanassis, Ehmann, Penz (alle 2), Brandt (2, 1), Leenen, Grewe

Gegen Kirchhof: Adams (8, 1), Reinarz (7), Penz, Weyh (beide 4), Brandt (4, 1), Kamp (3), Müller und Karathanassis (je 2)

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