Handball

Der HSV gibt Sieg und Platz zwei her

Nur selten verlor die bombenstarke HSV-Torhüterin Natascha Krückemeier in Leipzig den Überblick.
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Nur selten verlor die bombenstarke HSV-Torhüterin Natascha Krückemeier in Leipzig den Überblick.

2. Bundesliga: Spannendes 25:25 in Leipzig.

Die Blicke gen Leipzig waren äußerst skeptisch. Trainerin Kerstin Reckenthäler haderte mit der dünnen Personallage, sah den HC im Verfolgerduell eindeutig im Vorteil. Doch es kam anders. 25:25 (10:15) endete der Zweitliga-Krimi. Um ein Haar hätte der HSV Solingen-Gräfrath gewonnen und wäre erster Verfolger von Frisch Auf Göppingen geworden. Aber in der Schlussminute leistete sich zunächst Vanessa Brandt einen Fehlwurf, der Leipziger Konter saß zum Endstand. Jule Polsz hatte den Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff auf der Hand, zog den Ball aber haarscharf am Tor vorbei.

Der neue Tabellenzweite startete ohne Vanessa Brandt, dafür mit einer unglaublich konzentrierten Herangehensweise. In der Abwehr wurde kompromisslos gearbeitet, Torhüterin Natascha Krückemeier zeigte eine Parade nach der anderen. Leipzig wollte den HSV-Angriff mit einer sehr offensiven 5:1-Formation aus dem Tritt bringen. Das klappte überhaupt nicht. Die Solingerinnen agierten überlegt, wussten um die Schwachstellen und nutzten sehr viele toll herausgespielte Chancen. Lara Karathanassis tankte sich mehrfach auf Halbrechts durch, Rechtsaußen Polsz jagte einen Ball mit Vehemenz in den Giebel. Die Spielsteuerung lag in den guten Händen von Pia Adams und Mandy Reinarz. Am Kreis war Carina Senel sehr präsent. Leipzig leistete sich Zeitstrafen und Unkonzentriertheiten. Der Wechsel auf eine 6:0-Formation verunsicherte den HSV nur kurz. Kluge Pässe von Vanessa Brandt sorgten für die klare und auch verdiente Halbzeitführung. Mit Wiederanpfiff entwickelte sich rasch eine Partie auf Augenhöhe. Die Gräfratherinnen behielten trotz einiger Schwächephasen die Nerven und gingen nach dem 22:22 (52. Minute) durch die starke Lilli Röpcke wieder mit 25:22 (57.) durch Polsz in Führung. „Für mich war das trotz des Spielverlaufs kein Punktverlust“, sagte Kerstin Reckenthäler. lc

HSV: Krückemeier; Polsz (5), Adams (5, 2), Karathanassis (4), Reinarz (3), Brandt (3), Senel (3), Müller (1), Penz (1), Fabisch

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