Mein Blick auf die Woche im Sport

Die BHC-Perspektive gibt Anlass zum Optimismus

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Der Plan, am Weyersberg eine Bergische Arena zu bauen, bewegt die Gemüter und bietet nahezu jeden Tag einen neuen Sachstand.

Von Thomas Rademacher

Für Fans , Freunde und Unterstützer des Bergischen HC war die Woche mal wieder eine spannende. Der Plan, am Weyersberg eine Bergische Arena zu bauen, bewegt die Gemüter und bietet nahezu jeden Tag einen neuen Sachstand. Erfreulich sind die aktuellen Entwicklungen. Offenbar haben sich CDU, SPD und FDP auf eine Veränderung der Grundsatzentscheidung verständigt, werden am kommenden Donnerstag im Stadtrat geschlossen dafür stimmen und damit die erste wichtige Weiche in Richtung Arena-Bau stellen. Beruhigend ist zudem, dass der zu Beginn der Woche noch arg kritische Sportbund den neuen Weg, der einen Erhalt der Klingenhalle oder Ersatzbau beinhaltet, nun auch mitgehen möchte. Bis zur ersten Veranstaltung dauert es freilich noch lang, doch die Perspektive für Solingen als Event-Standort und etablierter Bestandteil der Handball-Bundesliga ist da (| S. 16, Arena: Der Kampf um die Deutungshoheit läuft).

Sportlich hat sich der Bergische HC längst etabliert. Daran gab es nie einen Zweifel, auch wenn die Mannschaft im November und Dezember zehn sieglose Pflichtspiele in Serie absolvierte und dabei auch ein paar sehr schlechte Leistungen zeigte. Zu erkennen ist davon allerdings nichts mehr. Die Vorstellung beim 33:27-Erfolg gegen Frisch Auf Göppingen war ebenso herausragend wie überraschend.

Herausragend, weil die Löwen nicht nur kämpferisch überzeugend auftraten, sondern als Team funktionierten. Im Positionsangriff fand der BHC flexibel Lösungen über den Kreis, die Außenpositionen und Schüsse aus dem Rückraum. Zudem nutzte die Truppe alle, teilweise drastischen Göppinger Fehler mit aller Entschlossenheit und Konsequenz, um bereits zur Halbzeit vorentscheidend mit 17:9 zu führen. Dass dazu gleich mehrere Spieler auch individuell stark auftraten, rundete einen perfekten Handball-Abend ab.

Überraschend, weil die Bergischen im Dezember ihrer Form noch deutlich hinterhergelaufen waren, auch wenn zum Jahresabschluss ein befreiender 27:26-Sieg in Hamburg gelang. Die Winter-Vorbereitung trägt anscheinend Früchte, selbst wenn Trainer Sebastian Hinze aufgrund der EM sowie Corona-Infektionen fast durchgängig mit einem dezimierten Kader arbeiten musste.

Überbewerten sollte man den Mittwochabend nicht, es war schließlich nur ein Spiel. Doch die Mannschaft unterstrich, dass mit ihr zu rechnen ist und sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird.

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