Handball

Der BHC muss in die nächste Runde

A-Jugend, Bundesliga-Qualifikation in Essen.

Von Lutz Clauberg

Es ging Schlag auf Schlag am Sonntag in der Sporthalle Margarethenhöhe beim Aufeinandertreffen der Favoriten. Der Bergische HC startete ebenso wie der Tusem Essen mit zwei Siegen in das Endspiel um den Sieg in der Vorrunden-Gruppe 2 – und führte nach noch nicht einmal zweieinhalb Minuten mit 5:1. Leider ging es bei weitem nicht so furios weiter aus der Sicht der Gäste. Der Tusem erholte sich rasch, war prompt auf Augenhöhe und noch vor der Halbzeit zum ersten Mal sogar mit vier Toren enteilt. Mit 15:14 ging es in die Pause, zum Schluss bejubelte der Tusem das 25:24 nach dramatischem Spielverlauf. Auch ein Remis hätte dem BHC nicht gereicht. „Essen war schon 22:18 weg. Wir haben bravourös gekämpft und gehören in die Bundesliga“, sagte Trainer Jens Sieberger. Das Abwehrkonzept mit Malte Wolfram als Vorgezogenem sei weitgehend aufgegangen. Sieberger: „Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden.“

Der Direktaufstieg in der Parallel-Gruppe gelang der HSG Handball Lemgo. In die nächste Runde („Hauptrunde“) zieht der BHC mit 4:0-Punkten als Tabellenführer ein und trifft auf den VfL Gummersbach (3:1), den ASV Hamm-Westfalen (2:2) und die Bonner JSG (1:3). Die Ergebnisse gegen Ahlen (2:2) und Hagen (0:4) werden übernommen. Der Sieger der Hauptrunde ist qualifiziert, drei weitere Teams werden für die bundesweite Qualifikation gemeldet.

Das Auftaktspiel am Samstag gegen den VfL Eintracht Hagen hatte der BHC weitgehend unter Kontrolle und gewann 26:21 (14:11). Für Aufregung sorgte die Verletzung eines Hageners in der 42. Minute. Der Spieler wurde musste lange behandelt werden. Anschließend bauten die Hagener, die auf 19:22 herangekommen waren, wieder ab. Hagen verlor am Sonntag mit 16:29 gegen den Tusem und mit 26:32 gegen die JSG HLZ Ahlen.

Beim 32:28 (20:14) gegen Ahlen musste sich der BHC richtig strecken. Sieben Zeitstrafen hagelte es gegen Hagen, gegen Ahlen erneut sechs. „Wir waren zu ungestüm“, meinte Sieberger im Nachgang. 28 Gegentore in nur 50 Minuten waren ein deutliches Indiz dafür, dass die Abwehr ihre Probleme hatte.

BHC-Tore gegen Tusem: Mucha (7), Wolfram (4), Ballmann (4, 1), Graf, Gießelmann (je 3), Clauberg, Merten und Schwarz

BHC-Tore gegen Ahlen: Ballmann (6, 3), Clauberg, Graf (je 5), Mucha, Wolfram (4), Schwarz (3), Austermann, Meissner (beide 2) und Mussumecci

BHC-Tore gegen Hagen: Ballmann (8, 2), Gießelmann (5), Mucha, Wolfram (beide 4), Merten (2), Clauberg, Schwarz und Graf

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