Badminton

Der Abstieg soll bei Blau-Weiß kein Thema sein

Niclas Lohau (l.) und Niklas Niemczyk freuen sich auf den Zweitliga-Start am Wochenende. Foto: Moritz Alex
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Niclas Lohau (l.) und Niklas Niemczyk freuen sich auf den Zweitliga-Start am Wochenende.

Die Solinger starten mit zwei Auswärtsspielen in die Zweitliga-Saison.

Von Daniel Bernards

Nachdem es zuletzt in der Hallensportart Badminton schon wieder Einzelturniere, unter anderem die nachgeholten Deutschen Meisterschaften, gab, geht es nun auch im Ligabetrieb weiter. Eine Woche nach Beginn einiger Amateurklassen legt nun die erste Mannschaft des STC Blau-Weiß Solingen am kommenden Wochenende los: Der etablierte Zweitligist startet erneut in der Gruppe Nord und hat gleich zwei Auswärtsspiele vor der Brust.

Die beiden Auftaktgegner sind dabei letztlich gute alte Bekannte für das Team um den STC-Spitzenspieler Niklas Niemczyk: Am Samstag tritt man beim TV Refrath II an, und einen Tag später erwartet die Solinger Truppe in Wipperfürth mit dem BC Wipperfeld II eine weitere starke Reservemannschaft eines Erstligisten.

Personal: Keine Zugänge, dafür aber ein Abgang

Die STC-Mannschaft geht mit weitestgehend unveränderter Aufstellung in eine Spielzeit, von der alle Betroffenen hoffen, dass sie dieses Mal ohne coronabedingten Abbruch zu Ende geführt werden kann. Bei den Männern komplettieren hinter Niemczyk noch Markus Hennes, Steffen Becker, Doppelspezialist Niclas Lohau und Niels Kock den Kader, während die Frauenriege von Alicia Molitor und Annalena Diks angeführt wird. Letztgenannte werden den Saisonstart als frisch gekrönte Deutsche Juniorenmeisterinnen im Doppel antreten.

Neuzugänge gab es keine. Dafür aber einen Abgang: Jeanine Cicognini gehört nicht mehr dem blau-weißen Kader an. Die bekannte Badmintonspielerin aus der Schweiz mit Olympiaerfahrung, die im vorigen Jahr erst verpflichtet worden war, kam allerdings sowieso nie für die Blau-Weißen zum Einsatz. Dafür steht mit Teresa Rondorf ein Eigengewächs als Ersatz zur Verfügung, das bereits in der Ersten aushelfen durfte und seine Konkurrenzfähigkeit auf diesem Niveau schon unter Beweis gestellt hat.

„Eine Platzierung unter den Top-Sechs kann möglich sein, wenn es gut läuft.“

Niklas Niemczyk, STC-Ass

STC-Mannschaftssprecher Niklas Niemcyk freut sich auf die kommende Spielzeit: „Wir sind alle fit und fühlen uns gut vorbereitet.“ Die Turniere zuletzt seien wichtig gewesen, „um wieder in den Wettkampfmodus“ zu gelangen. Eine Prognose für die recht ausgeglichene und lange pausierende Zweitliga-Gruppe zu geben, sei nicht einfach. Allerdings solle der Abstieg kein Thema sein, meint der langjährige Spitzenspieler der Mannschaft. Stattdessen: „Eine Platzierung unter den Top-Sechs kann möglich sein, wenn es gut läuft.“

Insgesamt starten in diesem Jahr zwölf Mannschaften in der Gruppe Nord, von denen zwei am Ende absteigen müssen. Es bleibt die, für Außenstehende manchmal etwas ungewöhnlich wirkende Punkteregelung bestehen, die für Spannung bis zum Schluss sorgen soll und auch bei einer knappen 3:4-Niederlage dem Verlierer einen Zähler verspricht, während der Sieger dann zwei Punkte bekommt. Bei deutlichen Siegen (6:1/7:0) gibt es drei Punkte zu gewinnen.

Bei aller Vorfreude auf die anstehende Saison gehen die Solinger mit Respekt an die ersten Aufgaben heran. Der Auftakt in der Refrather Sporthalle werde sicher schwierig, findet Niemczyk: „Deren Spielerinnen und Spieler gehören zum besten Aufgebot unserer Gruppe.“ Dennoch sei am Samstagnachmittag, das Spiel beginnt um 14 Uhr, auch dort etwas zu holen. Am Sonntag geht’s um 13 Uhr zum Aufsteiger nach Wipperfürth.

STC Blau-Weiß

Heimspiele: Zwei Wochen nach dem ersten Doppelspieltag in der 2. Liga stehen dann die ersten Heimspiele für Blau-Weiß Solingen an. Die Mannschaft spielt weiter in der Turnhalle Wittkulle. Am 25. September (Samstag, 15 Uhr) wird der Horner TV erwartet, einen Tag später, ebenfalls ab 15 Uhr, ist der TSV Trittau II zu Gast.

Corona-Pausen: Die vergangenen beiden Spielzeiten konnten als Folge der Pandemie nicht zu Ende geführt werden. Die Saison 2019/20 wurde kurz vor Schluss abgebrochen – der STC Blau-Weiß beendete sie als Vierter. Im vergangenen Jahr gab es nach sechs Spieltagen das Aus – erst wurde die Saison ausgesetzt und dann ohne Wertung annulliert.

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