43. Brückenlauf

Debütant siegt vor Rückkehrer und Ausnahmeläuferin

Beim Start des 42. Müngstener Brückenlauf des SLC war das Teilnehmerfeld noch eng beisammen. Später trennte sich dann die Spreu vom Weizen. Foto: Andreas Horn
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Beim Start des 42. Müngstener Brückenlauf des SLC war das Teilnehmerfeld noch eng beisammen. Später trennte sich dann die Spreu vom Weizen.

132 Läuferinnen und Läufer starteten beim 43. Brückenlauf des Solinger Leichtathletik-Clubs. Veranstalter freut sich über positiven Trend.

Von Daniel Bernards

Mehr Glück kann man als Ausrichter einer Laufveranstaltung vielleicht gar nicht haben. Der diesjährige Müngstener Brückenlauf zog sich ein goldenes Herbstkleid über, das der bereits 43. Auflage der Traditionsveranstaltung des Solinger LC ein passendes Ambiente gab. Die Helfer des Ausrichters bekamen als Folge der traumhaften Bedingungen vor dem Startschuss mächtig zu tun.

„Da war schon richtig was los. Es haben sich 60 Läuferinnen und Läufer heute Morgen noch nachgemeldet“, berichtete ein diesmal helfender und nicht laufender Bernd Scharbert. Insgesamt wagten sich schließlich 132 Läuferinnen und Läufer auf eine als anspruchsvoll bekannte Strecke, die als Rundkurs von der Herbert-Schade-Anlage Richtung Brückenpark und dann stetig bergan wieder Richtung Stadion führte.

Aus sportlicher Sicht hatte der Brückenlauf in der Spitze so viel zu bieten wie seit Jahren nicht – auch das werden die Ausrichter mit Genugtuung registriert haben. Bereits nach 37 Minuten erreichte der Essener Marathonläufer Murat Celik das Schaberger Stadion. Etwas später, Celik noch in Sichtweise und zumindest noch ein kleines Bisschen im Nacken sitzend, folgte der Kölner Triathlet Markus Nett, der beim SLC bekanntermaßen läuferisch und sportlich groß geworden ist und für den Verein in der Jugendzeit große Erfolge feierte.

Doch ein erneuter Brückenlaufsieg war dem gebürtigen Solinger bei seiner Rückkehr nicht vergönnt: Es siegte Debütant Celik in 37:53 Minuten vor Nett (38:07) und der Frauen-Siegerin Inga Hundeborn (SLC/38:55). Solingens derzeitige Ausnahmeläuferin war deutlich schneller als letztes Jahr, als sie sich den ersten Platz der Gesamtwertung mit dem Solinger Routinier Dirk Voigt-Krämer teilte. Auch das belegt die sportliche Klasse in diesem Jahr.

Celik kennt sich im Bergischen Land aus

Für den Sieger war die Gegend nicht unbekannt: „Ich komme gebürtig aus Remscheid. Da ist die Müngstener Brücke natürlich ein Begriff.“ Der Start in Solingen bedeutete für ihn Vorbereitung für den in zwei Wochen anstehenden Frankfurt-Marathon, der gleichzeitig auch die Deutsche Meisterschaften beinhaltet.

Markus Nett, der inzwischen erfolgreich im Triathlon tätige Ausdauersportler, zehrte noch von seiner tollen Form des Köln-Marathons, forderte Sieger Celik bis zum Schluss und genoss ansonsten seine Rückkehr: „Das ist wie nach Hause kommen. Es hat sich einfach nicht viel verändert.“

Angesichts der guten Teilnehmerzahl bei nur einem Lauf zog Veranstaltungsleiter Volker Treppel ein durch und durch positives Fazit: „Der Trend geht nach oben.“ Schließlich habe der Lauf noch vor ein paar Jahren andere Zeiten erlebt – mit Teilnehmerzahlen im zweistelligen Bereich.

ERGEBNISSE

43. Brückenlauf des Solinger LC:

Herren: 1. Murat Celik (Ayo Team Essen) 37:53 Minuten; 2. Markus Nett (PSV Bonn Triathlon) 38:07; 3. Ingo Iegel 41:14; 4. Dirk Voigt-Krämer (SLC) 42:17; 5. Arne Möller 42:25; 6. Olaf Behrens (LC Mengerskirchen) 42:54; 7. Stefan Fassbender 43:22; 8. Lars Deinet (SLC) 43:45; 9. Klaus Möllenhoff (Hildener AT) 43:48; 10. Ricardo Sania Morales 43:55.

Frauen: 1. Inga Hundeborn (SLC) 38:55; 2. Silke Niehues (TuSEM Essen) 48:55; 3. Kathrin Mollenhöff (Hildener AT) 50:54; 4. Bianca Roos (LC Mengerskirchen) 53:19; 5. Mandy Petscheleit 54:41; 6. Angelika Oberhäuser (SLC) 55:19; 7. Katja Maus (TV Witzhelden) 55:51; 8. Julia Zunker 56:10; 9. Birgit Beer-Gärtner (Milsper TV) 57:11; 10. Antje Hagel 58:30.

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