Tennis

Das Solinger Drittliga-Duell lässt noch auf sich warten – zumindest vorerst

Niederländischer Spitzenspieler des TC Ohligs 1914: Mick Veldheer muss sich in einer höheren Liga behaupten. Foto: Moritz Alex
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Niederländischer Spitzenspieler des TC Ohligs 1914: Mick Veldheer muss sich in einer höheren Liga behaupten.

Tennis: Die Herren von STC 02 und TC Ohligs 1914 schlagen ein neues Kapitel auf

Von Jürgen König

In den Jahren 2007 und 2008 war der Solinger TC 02 mit seinen Herren sogar in der 1. Bundesliga vertreten. Davon ist das Team von Karsten Saniter derzeit zwei Ligen entfernt, und dennoch stellt die kommende Sommer-Saison etwas Besonderes für die Widderter dar. Zum ersten Mal ist man gleichauf mit dem TC Ohligs 1914, der nach einer bemerkenswerten Aufstiegsserie ebenfalls in der Regionalliga als dritthöchster deutscher Spielklasse angelangt ist. Allerdings: Zum Derby wird es in der Hauptrunde nicht kommen, die Mannschaften befinden sich in unterschiedlichen Gruppen.

Belgischer Spitzenspieler des STC 02: Simon Beaupain könnte erneut für die Widderter vorangehen.

So ist der TCO in Gruppe A eingestuft. Bei fünf Mannschaften gibt es einen direkten Absteiger. Mit-Aufsteiger 1. TC Hiltrup (8. Mai) und TSC Hansa Dortmund (26. Mai) empfangen die Ohligser, die ihrerseits gegen den Marienburger SC (15. Mai) und Bielefelder TTC (22. Mai) Heimrecht genießen. „Ich hätte das Duell mit dem STC sehr gerne gehabt“, sagt Jochen Hierl zur Einteilung. Bis zur Bekanntgabe der Meldelisten seien Einschätzungen zur Spielstärke und mithin zum Saisonziel kaum realistisch, der TCO-Manager verspürt aber dennoch Positives. „Bei uns läuft es hervorragend“, blickt Hierl sowohl auf die wirtschaftliche Unterstützung wie auch auf interne Entwicklungen. So soll eine kleine Tribüne in Modulform errichtet werden, das Beispiel Ballkinder verdeutliche die Aufbruchstimmung. Jochen Hierl: „Wir haben zehn, elf gesucht und hatten eine Stunde nach unserem Aufruf im Verein 20.“ Der erfahrene Manager behält sein Aufstiegsteam zusammen und plant zwei bis drei Verstärkungen in der Spitze – auch ein Akteur aus der Weltrangliste um die 100 sei eine Option.

Auf Bewährtes setzt der sportlich Verantwortliche auch an der Widderter Straße. „Für vorne befinden wir uns in Gesprächen, aber es wird keine riesigen Veränderungen geben“, weiß auch Karsten Saniter um die Unwägbarkeiten, allen voran durch Corona. Mit Maverick Banes stand der Spitzenmann aus Australien im vergangenen Sommer kein Mal zur Verfügung. Der STC startet – sämtliche Drittliga-Begegnungen beginnen um 11 Uhr – am 15. Mai beim TC RW Troisdorf, fährt eine Woche später zum TC Iserlohn. Am 26. und 29. Mai kommen in der sehr kompakten Runde zunächst Blau-Weiß Halle und dann der RTHC Bayer Leverkusen an die Widderter Straße. „Iserlohn und Halle sind schon zwei dicke Bretter“, vermutet Saniter, der einem nicht stattfindenden Solinger Duell nicht nachtrauert. „Für mich als Trainer ist es unter anderem in der Vorbereitung nichts anderes, als wenn es gegen Rot-Weiß Köln oder sonst jemanden ginge.“

Endrunde im Juni verspricht Spannung

Aber, wer weiß? Vielleicht kommt es ja noch zum direkten Aufeinandertreffen. Denn die beiden Ersten jeder Gruppe spielen in K.o.-Form den Aufsteiger aus, der Dritte und Vierte weitere Absteiger. Als Termine hierfür sind der 11. und 12. Juni gebucht. Ein spannendes Wochenende steht schon jetzt in Aussicht.

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