Volleyball

Das Abenteuer in der 2. Liga geht für Ex-Volleys weiter

Freuen sich auf eine weitere Zweitliga-Saison mit dem VC Allbau Essen: Sina Bruder (l.) und Giulia Formaggioni. Foto: Marcel Werzinger
+
Freuen sich auf eine weitere Zweitliga-Saison mit dem VC Allbau Essen: Sina Bruder (l.) und Giulia Formaggioni.

Sina Bruder und Giulia Formaggioni sammeln beim VC Allbau Essen Erfahrung

Von Sonja Bick

Für Sina Bruder hat sich im vergangenen halben Jahr ein Traum erfüllt: Die 19 Jahre alte Volleyballerin hat für den VC Allbau Essen in der 2. Bundesliga gespielt. Nach sechs Jahren bei den Solingen Volleys hatte die Erkratherin den gewaltigen Sprung von der Verbandsliga in die 2. Liga gewagt. Und schon jetzt steht fest: Gemeinsam mit Giulia Formaggioni, die ebenfalls bei den Volleys war, wird sie auch in der kommenden Saison dort spielen. „Das freut mich total. Und es war schön, mit ihr gemeinsam alles zu erleben. Wir haben das voll gut zusammen durchgezogen“, sagt Sina Bruder, die ausschließlich positiv auf ihre erste Spielzeit in Essen mit einer Top-Platzierung zurückblickt.

Der Leistungsunterschied sei anfangs schon groß gewesen, blickt die Psychologie-Studentin zurück. Denn einige Mitspielerinnen verfügten über Erstliga-Erfahrung. „Aber ich bin mit offenen Armen empfangen worden. Alle haben mir geholfen, auch wenn ich Fehler gemacht habe.“

Erstes Spiel in Stralsund, Startformation-Debüt in Berlin

Und tatsächlich stand am 12. September das erste Spiel an – sogar vor Zuschauern. Sinas Familie war selbstverständlich dabei, auch wenn die Libera noch nicht zum Einsatz kam. Zwei Wochen später gegen Stralsund sollte es soweit sein, nur einen Monat danach – in Berlin – stand sie sogar zum ersten Mal in der Startformation.

Corona war natürlich trotzdem immer präsent. Vor jedem Spiel wurde getestet, dank des Profisport-Status durfte die Mannschaft aber weiter trainieren und spielen. „Das war natürlich ein Privileg. Meine Schwester und viele Freunde, auch aus Solingen, hatten es da nicht so gut.“ Da machte es Sina Bruder auch nicht viel aus, dass schon bald keine Zuschauer mehr zugelassen waren. „Ich habe noch ein paar Jahre vor mir, da werde ich das auch noch erleben“, sagt die 19-Jährige, die im Laufe der Saison immer mehr zum Einsatz kam. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, auf dem Feld zu stehen und dem Team helfen zu können.“

Besonders das Spiel Ende Januar gegen Köln ist ihr besonders im Gedächtnis geblieben: Nach 1:2-Satzrückstand wurde die junge Libera im vierten Satz eingewechselt. Dieser wurde mit 25:20 gewonnen – und auch der Tiebreak erfolgreich gestaltet. „Das war eine tolle Teamleistung“, sagt Sina Bruder, die aber auch durchaus selbstbewusst auf ihre Leistung blickt: „Ich habe mich definitiv weiterentwickelt: Man wird besser und sammelt mehr Erfahrung. Ich bin sicherer und selbstbewusster geworden und habe mich auch spielerisch verbessert. Aber natürlich ist da auch noch Luft nach oben.“ Und daran wird sie in ihrer zweiten Zweitliga-Saison weiter arbeiten.

Trainer Marcel Werzinger freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Duo: „Beide haben sowohl spielerisch als auch taktisch und mental einen großen Schritt nach vorne gemacht. Giulia und Sina machen ihre Sache super. So darf es gerne weitergehen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Zeitplan im Kreispokal gerät arg ins Wanken
Zeitplan im Kreispokal gerät arg ins Wanken
Zeitplan im Kreispokal gerät arg ins Wanken
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Historische WM mit Solinger Zutaten
Historische WM mit Solinger Zutaten
Historische WM mit Solinger Zutaten
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare