Handball

Der BHC II siegt und Mönchengladbach patzt

Jannis Keull war beim BHC-Kantersieg in starker Form. Foto: Kurt Kosler
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Jannis Keull war beim BHC-Kantersieg in starker Form.

Aus Solinger Sicht verlief der achte Oberliga-Spieltag wie erwartet: Der BHC II punktete doppelt, der TSV ging leer aus - zur Sensation kam es aber in Homberg

Kaum zu glauben, aber wahr: Titelfavorit Borussia Mönchengladbach lässt mit 25:26 in Homberg Federn. Somit zieht der Bergische HC II in der Oberliga gleich.

HSG Hiesfeld/Aldenrade - Bergischer HC II 23:33 (11:16). Coach Mirko Bernau hatte vor dem Anpfiff Bauchschmerzen, schließlich fehlte Lennart Austrup wegen Achillessehnenproblemen, Tobias Joest war die ganze Woche krank, Kristian Nippes beklagte Wadenschmerzen und Nils Artmann ging es nicht gut. „Mit Ausnahme der ersten zehn Minuten haben wir eine klasse Abwehrleistung geboten“, sagte Bernau.

Die kernigen Hiesfelder führten 6:4, ehe der BHC mit Comebacker Jannis Keull aufdrehte. „Er hat vorne und hinten Stabilität gebracht“, meinte Bernau. Die Gastgeber waren bis zum 11:11 (24.) gleichauf, fortan wurde die Partie aber ziemlich einseitig. Bernau ließ viel mit drei Rechtshändern im Rückraum angreifen und mit beiden Kreisläufern verteidigen. Jonas Leppich machte ein Top-Spiel, Ivo Santos entfachte mit seiner Dynamik in der zweiten Welle viel Druck. Dank starker Defensive und viel Tempo im Spiel nach vorne war schon nach 34 Minuten – zu diesem Zeitpunkt stand es 13:20 – alles entschieden. In der letzten Viertelstunde durfte sich der 18-jährige Silas Elsässer bewähren. Bernau: „Er hat jeden Ball, den er halten musste, auch gehalten.“

BHC II: Johann, Elsässer; Santos (5), Exner (4), Leppich (4), Keull (4), Schmitz (4, 2), Artmann (3), Ammelung (3), Büscher (3), Berger (2), Gamradt (1)

TV Lobberich - TSV Aufderhöhe 22:18 (13:7). Die Solinger haben aktuell große Probleme im Angriff und erwischten in Lobberich einen Katastrophen-Start. Im Nu stand es 1:7. Am Freitag hatte sich überraschend der lange verletzte Kevin Tobolski gesund gemeldet. Trainer Heino Kirchhoff brachte den Rückraum-Shooter nach einer knappen Viertelstunde – auch dank seiner Treffer und einem laut Kirchhoff gewissen Aufbäumen einzelner Spieler gab es in der 54. Minute Hoffnung. Tobolski traf zum 17:19. Kirchhoff: „Dann gab es wieder zwei grobe Fehler.“ Positiv sieht der TSV-Coach die Tatsache, dass sein Team vor einem Jahr noch chancenlos war. Im Oktober 2020 hieß es 26:41. „Es geht in kleinen Schritten voran.“ -lc-

TSV: Bachmann, Diel; Tobolski (9), Felder (3), Dörner (3), Wiese (1), Sikic (1), Pepke (1), Hammacher, Ickler, Becker, Venedey, Dungs, D. Richter

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