BV Gräfrath gewinnt die Standortbestimmung

Enge Bewachung für FC-Torjäger Benjamin Hakiri (vorne): Die gute Arbeit von Sven Pletzing & Co. machte sich für Gräfrath bezahlt. Foto: Moritz Alex
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Enge Bewachung für FC-Torjäger Benjamin Hakiri (vorne): Die gute Arbeit von Sven Pletzing & Co. machte sich für Gräfrath bezahlt.

Kreisliga A: Auch der 1. FC Solingen zieht Positives aus dem Derby

Von Timo Lemmer

Der BV Gräfrath hat sich in der ersten Standortbestimmung der Spielzeit behauptet: Beim 1. FC Solingen setzte sich die Mannschaft des neuen Trainergespanns Sascha Schulz/Tristan Wirtz mit 4:1 (2:1) durch und mit nunmehr sechs Zählern in der Spitzengruppe fest. Wirtz: „Wir sind sehr zufrieden, weil die Mannschaft das umgesetzt hat, was wir besprochen hatten.“

Doch auch auf der Gegenseite herrschte alles andere als Frust, wenngleich dem ehrgeizigen Ganija Pjetrovic der Null-Punkte-Start nicht schmeckt. Der Trainer ist indes erfahren genug, um die Lage einordnen zu können: „Noch geht es nicht besser. Die Vorbereitung lief leider nicht rund. Aber zuletzt waren wir endlich mal zwei Wochen 18, 19 Mann beim Training.“ Da habe man sehen können, was beim 1. FC in dieser Saison noch möglich sei.

Das untermauerte auch der Auftakt gegen den größten Kreisliga-Favoriten: Der 1. FC brannte zwar kein Feuerwerk ab, kontrollierte aber die erste halbe Stunde und ging dank Dennis Malura in Führung. Als Keeper Oskar Lukasiewitsch dann aber einen eher harmlosen Freistoß von Fabian Schulten zum 1:1 passieren lies, biss sich Gräfrath endgültig in die Partie. Orkun Bal stellte noch kurz vor dem Seitenwechsel auf 2:1, nach selbigem erhöhten Serkan Gürdere und Valery Houssou zum Endstand.

Während der BVG also schon zu Saisonbeginn klar macht, dass der Weg diesmal zurück in die Bezirksliga führen soll, hofft man am Schaberg weiter darauf, dem Kontrahenten in die Suppe spucken zu können. „Uns kommt der Spielmodus natürlich entgegen“, sagt Pjetrovic. Schließlich wird die Liga zur Saisonhälfte in Meister- und Abstiegsrunde aufgeteilt, alle Punkte neutralisiert. „Ich denke, dass es bei uns schon in zwei, drei Wochen besser wird. Wir haben inzwischen wirklich eine gute Truppe zusammen.“ Der Derbyniederlage zum Trotz: Pjetrovic bleibt optimistisch.

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