Fußball

BV Gräfrath bittet zum nächsten Stadtderby

Nach der Derby-Niederlage gegen Chadrak Bengi (r.) und die Sportvereinigung Wald 03 hofft Sven Pletzing mit dem BV Gräfrath wieder auf einen Dreier. Am Flockertsholz ist der TSV Solingen zu Gast.
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Nach der Derby-Niederlage gegen Chadrak Bengi (r.) und die Sportvereinigung Wald 03 hofft Sven Pletzing mit dem BV Gräfrath wieder auf einen Dreier. Am Flockertsholz ist der TSV Solingen zu Gast.

TSV hat in der Bezirksliga die Chance zur Kreispokal-Revanche, DV will in der Landesliga auf Erfolgskurs bleiben.

Von Moritz Jonas

Wie schon vorige Woche steht auch an diesem Spieltag wieder ein Bezirksliga-Derby ins Haus. Der BV Gräfrath empfängt den TSV. Der SV möchte sein verkorkstes Spiel in Ronsdorf aus den Köpfen streichen, die Sportvereinigung sowie Landesligist DV wollen die maximale Punkteausbeute bis zum Winter.

Landesliga: SV Wermelskirchen – DV Solingen (Sonntag, 15.30 Uhr). Seit anderthalb Monaten ist Ditib-Vatanspor nun schon ungeschlagen. Ein Trend, der sich auch in Wermelskirchen fortsetzen soll: „Für uns ist es wichtig, schönen Offensivfußball zu spielen und Punkte zu liefern“, erklärt DV-Sportdirektor Vedat Atalay. Die Voraussetzungen für weitere Zähler scheinen aktuell auch sehr gut zu sein, denn die Atmosphäre innerhalb der Mannschaft stimme, berichtet Atalay. Deshalb soll auch das letzte Auswärtsspiel bis Ende März mit einem Dreier veredelt werden. Aufgrund der Platzsperrung am Weyersberg hatte DV seine ersten Saisonspiele allesamt auswärts absolvieren müssen, nun folgt eine lange Serie von Heimspielen für den Landesligisten. „Das kann sicher ein Vorteil sein“, sagt Atalay.

BV Gräfrath – TSV Solingen (Sonntag, 15.30 Uhr, Flockertsholz). Ein Derby birgt grundsätzlich Brisantes, das am kommenden Sonntag zwischen dem BV Gräfrath und dem TSV Solingen umso mehr. Denn das letzte Mal trafen beide im Kreispokal-Finale der vergangenen Saison aufeinander. Am Schluss siegte der BVG mit 1:0. Auf eine Rache ist der TSV jedoch nicht aus: „Mit Revanchegelüsten halten wir uns zurück, denn unsere Mannschaft ist eine ganz andere als noch im Mai“, sagt TSV-Trainer Nils Esslinger. Auch sein Kollege vom Gegner, Sascha Schulz, rechnet mit einem völlig anderen Spiel als noch vor sechs Monaten. Seither habe sich auch das Selbstverständnis seiner Mannschaft komplett gewandelt: „Wir sind in der Bezirksliga angekommen und deshalb wollen wir auch die Punkte am Flockertsholz behalten“, meint Schulz.

Esslinger zeigt sich zwar von der Arbeit beim BVG überzeugt, diese mit drei Punkten belohnen möchte er aber nicht: „Wir wollen das Spiel gewinnen und an unsere zuletzt guten Leistungen anknüpfen.“ Auf beiden Seiten gibt es allerdings Ausfälle vor dem Ortskampf zu beklagen. Beim TSV fehlen weiterhin Thorben Rüdingloh, Tobias Haitz und David Inden verletzt. Bei den Gastgebern sind der gesperrte Denis Petti und der verletzte Keeper Jan Hückeler nicht dabei. Zwischen den Pfosten wird Florian Kölmel stehen. Als weiterer Ersatz wurde der zuletzt vereinslose Jandrik Riemann verpflichtet. Schulz trainierte ihn bereits zu seiner Zeit beim FSV Vohwinkel: „Jandrik wird den andern beiden ordentlich Konkurrenz machen können“, sagt Schulz.

HSV Langenfeld – 1. Spvg. Wald 03 (Sonntag, 15.30 Uhr). Trotz einer sehr starken zweiten Halbzeit gegen den BV Gräfrath (Endstand 6:3) gab es wieder ein paar Dinge am Spiel der Sportvereinigung auszusetzen, fand der Sportliche Leiter Peter Resvanis: „Wir brauchen zuletzt immer eine Initialzündung, um ins Rollen zu kommen – es wäre auch mal wieder schön, zu null zu spielen.“ Denn nach der Partie in Langenfeld warten mit Bergisch Born und dem ASV Mettmann schon die nächsten starken Gegner. Aber auch die nächste Aufgabe wird kein Selbstläufer, wie das Kreispokal-Match zwischen den beiden vor vier Wochen gezeigt hat. „Das wird ein hartes Stück Arbeit“, meint Resvanis. Trotzdem sei es das klare Ziel, aus den nächsten vier Spielen zwölf Punkte zu holen. „Man kann sich sicher sein, dass wir die Aufgaben mit der nötigen Seriosität angehen werden.“ Die zweite Hälfte gegen Gräfrath habe mal wieder gezeigt, was für ein Potenzial in der Mannschaft stecke, so Resvanis weiter.

SV Solingen – Spfr. Baumberg II (Sonntag, 15.30 Uhr, Weyersberg). Die jüngste 1:6-Schlappe gegen Ronsdorf wollte SV-Trainer Erdim Soysal schnellstmöglich zu den Akten legen: „Wir haben direkt nach dem Spiel gesagt, dass wir nach vorne blicken.“ Trotzdem brachte die Niederlage dem SV-Trainer auch einige Erkenntnisse. „Mit Cihan Demirtas, Eray Bastas und Daniel Pesch haben uns drei erfahrene Spieler gefehlt, da merkt man, dass wir zum Teil noch lernen müssen“, findet Soysal. Auch gegen die Baumberger Zweitvertretung muss der SV auf seine Routiniers verzichten – die nächste Chance für den Rest der Mannschaft, weiter dazu zu lernen: „Es wird eine echte Herausforderung, Baumberg steht aktuell mit dem Rücken zur Wand“, sagt Soysal über den Tabellen-Zwölften.

Kreispokal

Die Halbfinal-Paarungen stehen fest. Dabei haben beide Landesligisten gegen Solinger Bezirksligisten Heimrecht – der SC Reusrath empfängt die Sportvereinigung, DV hat den SV zu Gast. Beide Partien sind für den 8. März, 19.15 Uhr, angesetzt. Das Finale steigt am 11. Juni um 15 Uhr im Walder Stadion.

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