Fußball

TG Burg mischt in der Spitze der Kreisliga A mit

Cheftrainer mit Erfolg: Dominique Molinari. Fotos: TG Burg
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Cheftrainer mit Erfolg: Dominique Molinari. 

Nach fünf Jahren in der Kreisliga B und dem Aufstieg.

Von Timo Lemmer

Nach fünf Jahren in der Kreisliga B meldet sich ein Solinger Verein mit Nachdruck in der Kreisliga A zurück: Die TG Burg ist auf Rang sechs gelistet, und damit entgegen jeder Erwartung bisher zweitbestes Solinger Team. Sogar die Liga-Spitze ist bei vier Zählern Rückstand in Reichweite.

Zugänge wie Dennis Fax haben für eine Aufwertung gesorgt.

„Das nehme ich mit einem Schmunzeln zur Kenntnis“, sagt Trainer Dominique Molinari, der aber einer anderen Mannschaft die Daumen drückt: den einen Punkt besseren Gräfrathern. „Für uns ist das eine schöne Momentaufnahme, aber wichtiger als der Tabellenplatz sind die erspielten Punkte.“ Nach fünf Siegen und drei Niederlagen sind das 15. Wann auch immer es in der Kreisliga A weitergeht: Der Klassenverbleib ist zum Greifen nah. Es scheint, als würden die Burger ihr ursprüngliches Ziel spielend erreichen.

Kapitän und Dauerläufer im Team: Nicolas Kern.

Für Molinari, der in seinem ersten Jahr als Cheftrainer aus der Kreisliga B aufsteigen konnte und nun ein gutes Kreisliga-A-Team geformt hat, wäre das ein Schritt auf dem Weg zu einem größeren Meilenstein: „Mittelfristig wollen wir uns in der Kreisliga A etablieren. Es wäre wirklich schön, keine Fahrstuhlmannschaft zu sein. Aber das zweite Jahr wird schwer.“ Für die Burger ist die „schöne Momentaufnahme“ Bestätigung der guten Arbeit der letzten Jahre. Der Kern der Elf um Spieler wie Kapitän Nicolas Kern steht – „Würden wir Kilometer-Statistiken erfassen, wäre er ganz vorne“ –, hinzu kamen über die vergangenen Spielzeiten mit den Fax-Brüdern Kevin und Dennis oder den Ex-Gräfrathern Mathias Merten und Harald Rübenstrunk wertvolle Verstärkungen. Sie alle passen ins aktuelle Erfolgsrezept: Schnelles Umschaltspiel über „unsere flotten Jungs“, dazu – vor allem auf dem engen Heimplatz am Schaberg – frühes Pressing.

Wichtig war Molinari neben der Qualität vor allem die Integration ins Teamgefüge. „Elf Freunde müsst ihr sein, das ist zwar eine Utopie, aber man kann da nah dran kommen.“ In seiner Elf stimmt es zwischenmenschlich, was dann auf dem Platz hilft. Neben dem Fortschritt der Ersten nimmt der Verein auch darüber hinaus eine Entwicklung.

Großes Lob geht an Jürgen Kania

„Die Fußballabteilung kenne ich nicht ohne Jürgen Kania“, sagt der Ur-Burger Molinari, der ab diesem Freitag 36 Jahre alt ist. „Er ist Macher und gute Seele bei uns.“ Kania verantworte maßgeblich, dass zum einen gerade die Zweite aufgebaut und etabliert wird. Zum anderen gibt es mit zwei E- und einer F-Jugend Junioren-Mannschaften. Dominique Molinari: „Für den Verein sind das ganz wichtige Schritte im Bereich der Eigenständigkeit.“

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